Döner mit schöner
Bio-Scheibenfleisch statt Massenschei...

Döner mit schöner

Bio-Scheibenfleisch statt Massenscheiß: Unter diesem Motto stecken sie bei JOHN DÖNER die Spieße per Hand – und sind damit einer der ersten bio-zertifizierten Anbieter im deutschsprachigen Raum. Die Idee hatten Christoph Speiser und Manuel Aibler  bereits im Studium. Das Ziel: Den Döner als hochwertige Mahlzeit und gesunde Alternative aus der Billig-Ecke herausholen. Kein leichtes Re-Framing für das meistgegessene Fastfood.

Christoph über…

… die Idee: Mein Geschäftspartner Manuel ist Fleischermeister und Lebensmittel-Technologe. Wir haben damals auf der Uni die Chance gehabt, im letzten Jahr ein Unternehmen zu entwickeln. Wir haben uns auch den Lebensmittel-Markt angeschaut und bemerkt, dass es im gesamten deutschsprachigen Raum keinen bio-zertifizierten Döner gibt – obwohl es das am meisten gegessene Fast-Food ist.

Nach der Uni haben wir neben unseren Vollzeit-Jobs mit Catering angefangen und unser Döner ist irrsinnig gut angekommen. Dann haben wir sehr lange nach Locations gesucht und jetzt sind wir hier.

… Premium & kein Burger: Wir haben alle unsere LieferantInnen aufgelistet und bieten höchste Qualität. Das ist nicht einfach bei einem Produkt, das in den Köpfen der KonsumentInnen vom Preis her immer noch niedrig angesiedelt ist. Es ist ähnlich wie beim Burger, der auch lange gebraucht hat, um aus dem Billigsegement rauszukommen.

Mittlerweile sind die KonsumentInnen bereit, mehr als zehn Euro für einen Burger ohne Beilage zu zahlen – und da ist dann noch nichts bio.

… den Hype: Anfang wurden wir überrannt, wir hatten eine sehr, sehr gute Media-Coverage. Das ist wünschenswert, aber schwierig für den Start. Wir hatten wenig Zeit für die Einführungsphase und konnten die Abläufe nicht abtesten, bevor der große Ansturm kam. Und die ersten drei Monate waren wirklich verrückt. Jetzt ist der Ansturm schwächer und mit den Preiserhöhungen ist es wirklich schwierig geworden.

… Bio & die Arbeiterklasse: Man muss sich überlegen, wie weit kann ich mit einem biologisch hochwertigen Produkt gehen, ohne dass die breite Masse sagt, es ist ihr zu teuer. Es ist ja jetzt vielen schon zu teuer. Man muss bei Döner schon auch bedenken, dass es ein Essen für die Arbeiterklasse ist und sich viele einen hochwertigen Döner nicht leisten können. Die Frage ist, wie löst man das Problem, dass auch die breite Masse nachhaltiges und hochwertiges Bio-Essen bekommt.

… den Preis für billig: Was Döner so besonders macht ist ist dieser kulturelle Background als einfaches Essen für alle. Und der Döner selbst ist auch eine nahrhafte Mahlzeit, die grundsätzlich nicht ungesund ist. Viele billige Anbieter haben aber Fleisch aus Quellen, wo man nicht einmal nachdenken will, wie es mit der Tierhaltung steht. Teilweise werden die fertigen Spieße auch Übersee geschifft. Mit unseren Konzept wollen wir zeigen: Es geht auch anders.

Nice to meet you

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