Im Frühjahr 2024 hat ein junges Team das KARAFFU am Rande der Innsbrucker Innenstadt eröffnet. Seitdem werden dort selbstgemachte (Pistazien-) Kuchen, Speciality Kaffee und Matcha-Drinks mit Großstadtflair kredenzt. Das Augenmerk liegt auf Qualität, die Motivation ist „nichts Geringeres als Liebe“. Und zumindest ein Teil des Gewinns soll an ein Bildungsprojekt in Sansibar gestiftet werden. Das Karaffu sieht sich als Kollektiv, Müjahid alias Mujo [Mu:tscho] ist dessen Sprecher.
Mujo (Bild, li.) über…
… das Konzept: Das Karaffu bringt Großstadtflair nach Innsbruck. Wir fokussieren uns sehr auf Speciality Coffee, arbeiten mit verschiedenen Röstern zusammen und bieten Bohnen an, die man in Innsbruck nicht leicht bekommt. Unsere Kuchen werden jeden Tag frisch hier in der kleinen Backstube gebacken. Alleinstellungsmerkmal ist der Pistazienkuchen, der in Innsbruck einmalig ist. Wir haben eigene Signature Drinks und bieten wahrscheinlich den besten Matcha von Innsbruck an.
… den Matcha: Unser Matcha kommt aus Japan, von kleinen Farmen. Mit Matcha Tee ist es wie bei Kaffeebohnen, viel hängt von der Beschattung ab, ob man mal Pestizide verwendet oder nicht, ob eine Granit- oder Steinmühle verwendet wird. Das alles spielt bei der Qualität und den Aromen eine große Rolle. Unser Matcha kostet auch im Einkauf mehr, aber dafür stimmen die Arbeitsbedingungen und die Qualität. Es ist halt immer so: Wenn wir irgendwo weniger zahlen, zahlt irgendwo anders irgendwer drauf.
… die Liebe: Unsere Motivation ist nichts Geringeres als Liebe: Liebe zum Produkt, Liebe zum Gast und Liebe zu sich selbst. Bedingungslose Liebe, wenn man so will. Das spürt dann auch der Gast. Wir sehen das Karaffu als unser eigenes Wohnzimmer oder unsere eigene Küche, wo die Gäste, die wir eingeladen haben, uns besuchen kommen. Wir möchten unseren Gästen den Tag ein bisschen verschönern und unvergessliche Momente zaubern. Und das Wichtigste ist natürlich, dass wir selber mit viel Freude und Spaß bei der Sache sind.
… Sansibar: Wir betrachten uns als Kollektiv unterscheiden kaum zwischen Unternehmer und MitarbeiterInnen. Geplant ist, dass der Gewinn des Karaffu an einen Verein gestiftet wird, der gemeinnützige Projekte finanziert. Deswegen haben wir das Karaffu gestartet. Wir haben in Sansibar unseren Hauptverein. Dieser finanziert einen Bildungscampus mit 150 TageschülerInnen, unterstützt Frauen und bietet verschiedene Lehrgänge an. Dann macht unsere Aufgabe hier im Karaffu gleich noch mehr Sinn.