Hammer Hummus
Yuval ist Musiker, Gastronom und Projektentwickler. Er hat ein Lokal-Konzept aus Israel nach Wien gebracht und ist geblieben. Mit THE HUMMUS WORKSHOP macht er mittlerweile sein eigenes Ding. Und das cremige Püree aus Kichererbsen, Sesampaste (Tahin), Kreuzkümmel und Zitronensaft gibt es jetzt auch im 9.Bezirk. Dazu Toppings wie perfekt abgestimmtes Ratatouille oder rauchigem Babaganoush. Und ja, man kann bei Hummus mindestens so viel falsch oder richtig machen wie beispielsweise bei Pizza. Konsistenz, Zutaten und nicht zuletzt die Kichererbse als Basis müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, um ihren vollen Geschmack zu entfalten. Yuval macht alles richtig.
Yuval über…
… sich: Ich heiße Yuval und bin seit zehn Jahren in Wien. Ursprünglich kam ich hierher, um ein gastronomisches Konzept aus Tel Aviv umzusetzen. Ich habe mich in die Stadt verliebt und bin geblieben. Mein Lokal habe ich im Servitenviertel eröffnet, weil ich hier mit meiner Familie lebe. Wir haben hier im Grätzl eine ganz besondere Gemeinschaft. Sie setzt sich aus vielen verschiedenen Kulturen zusammen, wir haben viele Familien und Schulen im Bezirk. Ich denke, was ich hier anzubieten habe, kann die Gemeinschaft gut nutzen. Und Hummus gab es in dieser Ecke auch noch nicht.
… Hummus als „Kitt“: Alles dreht sich hier um Hummus. Wir machen ihn frisch, wir verfeinern ihn mit ganzen Kichererbsen, mit Ratatouille, fein abgestimmtem Gemüse wie Melanzani mit Raucharoma oder Merguez-Bratwürstel aus der maghrebinischen Küche. Für mich ist Hummus vor allem ein Essen, um die Leute zusammenzubringen. Wir haben Jazz Nights jede zweite Woche, wir haben Quiz-Abende, wir machen Hummus-Workshops und private Veranstaltungen. Wir wollen mit der Community um uns herum in Kontakt zu bleiben und sie auch zu vergrößern – nicht nur im neunten Bezirk. Das war für uns von Anfang an wichtig. Und hier im Lokal haben wir auch den Platz dafür.
… Synergien: Natürlich hatte ich schon immer eine Leidenschaft für gutes Essen und dafür, Menschen zu empfangen. Ich denke, das ist im Grunde meine Stärke – Menschen zu berühren, mit ihnen zu kommunizieren und eine gemeinsame Energie zu schaffen. Und genau das versuche ich hier mit Liebe zu tun.
… die Gastro-Show: Es ist ein bisschen so, als würde man eine Show geben. Wenn der Tag beginnt, betritt man die Bühne und versteckt seine Frustration – denn nein, man kann sie nicht auf der Bühne zeigen. Man kann sich hinter der Bühne austoben, aber dann geht man wieder nach vorne und muss eine unvergessliche Darbietung, Show oder Performance für die Menschen liefern, die gekommen sind.