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Schlagwort: Asian Food

Popkultur-Feeling

K-Pop im Ohr, Manga an der Wand und ein Corn Dog in der Hand: Mit GOGI GO hat „Max“ Buyantsog Janyiv in Graz eine Marktlücke gefunden – koreanisches Streetfood, jung, unkompliziert und tasty wie gefüllte Corn Dogs oder Tofu Gimbap Rollen, die es auch in vegan gibt. 

Max über …

…sich: Ich bin Max – offiziell Buyantsog Janyiv –, und nach zehn Jahren Gastro-Erfahrung in Wien als Koch und Restaurantleiter war für mich klar: Irgendwann will ich mein eigenes Lokal aufmachen. In Graz habe ich den perfekten Ort dafür gefunden. Warum ich das mache? Ganz einfach: aus Liebe zu gutem Essen – und weil ich damit Kunst und Kreativität ausleben kann.

… das Konzept: Der Name Gogi Go erzählt schon die halbe Story: „Gogi“ steht für Fleisch oder Grill, „Go“ für das To-Go-Konzept. Aber eigentlich geht’s bei uns um mehr: junges, modernes Essen für junge, moderne Menschen. Das Interior bringt „cute cozyness“ und Manga-Flair zusammen – also ein bisschen Popkultur-Feeling, das man in Graz so noch nicht kennt.

 den Signature Dish: Das ist ganz klar unser Corn Dog. Sündhaft gut, total simpel – und genau die Art von Soulfood, die unser Konzept auf den Punkt bringt.

Sip für Trinken, Song für Musik

SIPSONG ist Wiens erste Thai-Bar mit selbst gebrautem Sato – einem fermentierten Reisgetränk, das in Thailand kaum exportiert wird. Dazu gibt’s frisches, handgemachtes Streetfood wie knusprige Hummerchips aus Lachsforelle oder einen erfrischenden Gurkensalat mit Shrimps und gerösteten Kokosflocken. 

Inhaberin Piano betreibt das SIPSONG und das MAMAMON mit ihrem Mann, dem Schweden Jan. Außerdem ist sie Frontfrau der Band „The Voice of Mama“ und trägt immer wieder zur Atmosphäre auch im SIPSONG bei: Eat, drink, shake, repeat.

Piano über: 

Ich komme aus dem Süden Thailands. Vor über zwölf Jahren habe ich meine Heimat verlassen und gemeinsam mit meinem Mann Jan in Wien unsere erste Thai Eatery eröffnet – Mamamon. Mit Sipsong haben wir unser kulinarisches Universum erweitert: eine Bar, die Geschichten erzählt, Gerichte teilt und neue Räume für Thai-Kultur schafft.

Wir zeigen eine andere Seite Thailands. Viele Menschen kennen Pad Thai oder grünes Curry – aber wir erzählen von dem, was darüber hinausgeht: Musik, Rituale, Streetfood, Drinks und Geschichten, die sonst nur in Thailand lebendig sind. Sipsong ist unser Versuch, diesen Teil der Kultur auch hier spürbar zu machen.

Sato ist mein Herzensprojekt. Ich fermentiere selbst – und zwar Sato, ein alkoholisches Reisgetränk, das in Thailand kaum jemand offiziell ausschenken darf. Wir glauben, unter den Ersten weltweit zu sein, die es außerhalb Thailands produzieren und servieren dürfen. Wir bieten Sato gezapft oder in der Flasche an – gebraut aus geografisch geschütztem Hom Mali Reis, den wir mit viel Geduld und Wissen veredeln.

Unsere Bar lebt vom Teilen. Es geht nicht nur um Trinken – es geht darum, Zeit zu verbringen, Musik zu hören, zu reden, zu genießen. Darum gibt’s bei uns kleine Gerichte wie Yum Tang Kwa – ein Salat aus kalten Gurkenbändern, kurz gedämpften Shrimps, Zwiebeln und gerösteter Kokosflocke in säuerlicher Marinade. Oder unsere hausgemachten Hummerchips aus Lachsforelle. Alles in kleinen Portionen, perfekt zum Teilen.

Sipsong bedeutet zwölf. Die Zahl stammt aus einem thailändischen Märchen meiner Kindheit – die Geschichte von zwölf Schwestern, eingesperrt in einer Höhle von ihrer bösen Stiefmutter. Düster, traurig – und doch mit Happy End. Diese Geschichte hat mich geprägt. Unser erstes Sipsong war tatsächlich höhlenartig – ein schmales Lokal in der Lerchenfelder Straße. Als wir in die größere und luftigere Location in der Florianigasse gezogen sind, haben wir den Namen und die Idee mitgenommen.

Sip & Song – zwei Wörter, die ich liebe. „Sip“ steht für Trinken, „Song“ für Musik. Beides ist für mich untrennbar mit dem Gefühl von Zuhause verbunden. Unsere Bar ist genau das: ein Ort, wo man ankommen, entdecken, zuhören und genießen kann.

Es gibt Reis, Baby!

Zuerst war da ein kleiner Asia-Shop. Dann kamen Reis, Rezepte und die Idee, Thai-Küche so anzubieten, wie sie wirklich ist: authentisch, sortenreich, kompromisslos. Nisachon Suwantha und ihr Team betreiben heute mehrere Lokale in Wien – darunter ALL REIS und das kleine, auf nordthailändisches Curry spezialisierte KAO SOI BISTRO. Zwei Orte, die zeigen, was in Thailand wirklich auf den Tisch kommt.

Nisachon (Spitzname: Gib):

Ich bin Gib und ich betreibe gemeinsam mit meinem Mann das All Reis. Angefangen haben wir mit einem Thai-Shop direkt gegenüber – als Großhändler haben wir asiatische Supermärkte in Wien und ganz Österreich mit Lebensmitteln aus Thailand beliefert. Nach Corona mussten wir das Geschäft schließen. Aber unsere Importwege sind geblieben – heute beliefern wir damit ausschließlich unsere eigenen Lokale.

All Reis steht für unsere Gerichte und für unsere Philosophie. In Thailand essen wir viele verschiedene Reissorten – nicht nur den bekannten Jasminreis. Bei uns gibt es auch Bao Rice, Jaspberry oder Hom Mali Reis. Viele unserer Gerichte servieren wir je nach Wahl mit unterschiedlichen Sorten. Das verändert den Geschmack, die Textur und das gesamte Esserlebnis. Der Name All Reis erinnert außerdem ein bisschen an „all right“ – und genau dieses Gefühl möchten wir weitergeben.

Wir wollen zeigen, wie in Thailand wirklich gegessen wird. Unsere Küche ist authentisch, direkt und kompromisslos scharf – Thai-scharf. Wir verwenden Originalzutaten: Gemüse, Soßen, Nudeln und Gewürze importieren wir direkt aus Thailand. Unsere Gäste sollen bei uns genauso essen können wie in Bangkok, Chiang Mai oder auf dem Markt in meiner Heimatstadt.

Der Schritt zum ersten Lokal war fast Zufall. Ich habe damals bei der thailändischen Botschaft gearbeitet, mein Mann war weiterhin Großhändler. Bei Veranstaltungen haben wir kleine Verkostungen angeboten. Dann wurde das ehemalige Schnitzelhaus im 15. Bezirk frei – der Besitzer hat uns angesprochen. 2018 haben wir dort das erste All Reis eröffnet. Später sind wir in den ersten Bezirk gezogen und haben weitere Konzepte entwickelt – zum Beispiel das Oliang Café und unser kleines Kao Soi Bistro.

Kao Soi ist eines meiner Herzensgerichte. Das Curry stammt aus dem Norden Thailands und wird mit geschmortem Huhn, cremiger Currysauce und knusprig frittierten Nudeln serviert. Bei uns gibt es mehrere Varianten davon – im kleinen Bistro, das ganz diesem Gericht gewidmet ist.

Mittlerweile arbeiten rund 50 Menschen mit uns – 90 Prozent davon stammen ursprünglich aus Thailand. Gemeinsam stehen wir für ehrliche, authentische Thai-Küche, bei der nicht angepasst, sondern einfach richtig gut gekocht wird.

Ein Stück vom Glück

Vom Hobby zur Top-Adresse: Pam kam ohne Plan nach Wien – und wurde zur Gastgeberin mit Google-Ranking-Spitze. In ihrer MALI THAI Küche im 23. Bezirk kocht sie authentisches Essen aus Nordostthailand. Und als Veranstalterin des Thai Music & Streetfood Festivals bringt sie mindestens einmal im Jahr den Prater zum Dampfen. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, was aus Leidenschaft entstehen kann.

Pam über sich:

Ich bin Pam – so nennt man mich in Thailand, weil wir alle Spitznamen haben. Ursprünglich komme ich aus Khon Kaen im Nordosten des Landes. Gekocht habe ich schon immer gerne, aber in Thailand war das nur ein Hobby. Erst hier in Wien habe ich angefangen, daraus etwas zu machen.

Mein Restaurant heißt Mali Thai Küche. Mali heißt „Jasmin“ – wie der Hom Mali Reis aus Thailand. Ich koche mit Originalzutaten und bringe die Gerichte aus meiner Heimat auf den Teller: Pad Thai, vegetarische Frühlingsrollen, Eistee – ehrliche Gerichte in Top-Qualität. Das bringt mir zufriedene Gäste.

Früher wusste ich nicht, wohin mit mir. Ich bin zur Schule gegangen, habe nachmittags in Thai-Restaurants zugeschaut und gemerkt: Kochen könnte mein Weg sein. Viele Thailänderinnen in Wien arbeiten entweder in der Massage oder Gastronomie – und ich habe mich für die Küche entschieden. Aber ich musste alles von Grund auf lernen: Wie man vorbereitet, aufräumt, lagert. Ich habe jeden Abend neu gekocht, weil ich nicht wusste, wie man richtig plant. Freunde haben mir geholfen, mir Tricks gezeigt. Ich bin hineingewachsen.

Dann kam Corona – und plötzlich hatte ich Kundschaft. Viele Lokale machten zu, ich blieb offen. Plötzlich wollten alle mein Essen probieren. Ich war allein im Lokal, hatte nur einen Fahrer und eine Freundin, die abends zum Putzen kam. Das war hart – aber es hat sich gelohnt. Heute sagen die Leute, ich hätte die besten Bewertungen auf Google. 

Was mir besonders am Herzen liegt: das Thai Music & Streetfood Festival im Wiener Prater. Ich habe es ins Leben gerufen, weil ich Thai-Kultur sichtbar machen wollte – nicht nur das Essen, sondern auch Musik, Tanz, Begegnung. Das Festival ist jedes Jahr gewachsen und heute eines der größten Thai-Events in Wien. Es bringt Menschen zusammen, zeigt Vielfalt – und macht einfach Freude.

Heute – nach über fünf Jahren – kann ich sagen: Ich habe alles durch Tun gelernt. Ich bin nicht perfekt, aber ich gebe immer mein Bestes. Für meine Gäste, für mein Team – und für das kleine Stück Thailand, das wir hier gemeinsam aufgebaut haben. Kochen ist für uns in Thailand und generell in Asien sehr wichtig. Und es stimmt – mit Kochen kannst du ein kleines Stück Glück weitergeben.

Streetfood auf chill

In Thailand isst man rund um die Uhr – genau dieses Gefühl bringt PUMPUI nach Wien. Das Lokal serviert thailändisches Streetfood mit Fleisch aus Österreich von der Fleischerei Höllerschmid und bestem Thai Hom Mali Reis, dem „König unter den Reissorten“. Geschäftsführer Philipp hat einen untypischen Weg in die Gastro genommen – und heute eines der beliebtesten Kao Soi der Stadt auf der Karte.

Ich bin Philipp und leite das Pumpui in Wien. Ursprünglich habe ich als Automechaniker und Elektriker gearbeitet. Nach einigen Jahren wollte ich beruflich etwas verändern – also habe ich alles gepackt und bin auf Wintersaison nach Salzburg gegangen. Dort war schnell klar: Ich will mich selbstständig machen. Also habe ich meine Befähigungsprüfung gemacht und in verschiedenen Lokalen Erfahrung gesammelt.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich bei Pumpui gelandet. Marion und Philipp, die das Lokal gegründet haben, waren auf Hochzeitsreise in Thailand – und haben sich nicht nur ineinander, sondern auch in die thailändische Küche verliebt. Dort entdeckten sie ein Lokal mit dem Namen Pumpui, was so viel heißt wie „pummelig“ oder „wohlgenährt“. Der Name hat sie nicht mehr losgelassen – und passt perfekt zu unserer Idee von ehrlichem, sättigendem Wohlfühlessen.

Bei uns dreht sich alles um Thai-Streetfood – so wie man es in Bangkok an jeder Ecke bekommt. Unser Konzept ist einfach: durchgehend geöffnet  also fast, von 11.30 bis 21.20 Uhr Küche. Wir kombinieren schnelle, authentische Gerichte aus Thailand mit hochwertigen Zutaten aus Österreich – und schaffen ein Ambiente, das an thailändische Straßenstände erinnert, nur gemütlicher.

Viele fragen mich nach einer Empfehlung. Und ich sage immer: bei uns kannst du oben links in der Karte anfangen und dich bis rechts unten durchessen – es schmeckt alles. Aber klar, ein paar Gerichte stechen heraus. Unser Kao Soi – eine würzige Curry-Nudelsuppe mit cremiger Tiefe – gehört zu den besten der Stadt. Und unser Khua Kling – ein Pfannencurry, extrem scharf und voller Geschmack – ist definitiv nichts für Zaghafte. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen das auch ganz offen, wenn es jemand bestellt.