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Autor: geri1104

Veganistan mon amour

Das Konzept des suess’kind ist so klar wie detailversessen: Fabian Rainer komponiert seine Kreationen täglich neu, in Abstimmung mit dem regionalen Angebot und der Jahreszeit. Das Ergebnis ist immer ein einmaliges Geschmackserlebnis. Und zu 100 Prozent BIO-zertifiziert.

Auch das Lokal ist durchkomponiert: klare Linien und monochrome Farbflächen, warmes Licht aus handgedrehten Glühbirnen. Genuss fürs Auge ist das. Die Küche ist zentral, offen, einsichtig. Wer möchte, kann Fabian beim Teig kneten oder Gemüse zerkleinern zusehen und mit ihm über Essen philosophieren. 

Fabian über …

… Kochexperimente: Der Sonntag ist mein Experimentiertag hier im Lokal. Dann probiere ich Gewürzmischungen aus, setze Teig an, röste etwas. Ich probiere jedes Gemüse zunächst roh. Dasselbe Gemüse hat jedes Mal eine etwas andere Süße, Schärfe, Säure. Dann überlege ich, was ich damit mache. Kann ich es rösten, dämpfen, welche Gewürze nehme ich, setze ich es als Sauce an etc.

… satt & voll: Der Bestseller im suess’kind ist mein Allerlei. Es besteht aus vier, fünf kleinen Gerichten auf dem Teller. Jedes für sich ist unterschiedlich im Geschmack, aber stimmig zueinander. Mein Allerlei macht satt, aber niemals voll. Ich will Menschen auch einen bunten Moment in ihren Arbeitsalltag zaubern. Wie einen Blumenstrauß, den man essen kann.

… Fleisch und so: Essen verbindet uns. Essen ist Wertschätzung. Aber wertschätzen kann ich Essen nur, wenn ich das ursprüngliche Lebensmittel wahrnehme und verstehe.  Das ist der Vorteil von veganem Essen: Es ist näher am Ursprung. Ein Stück Fleisch ist so abstrakt, weil es nirgends wächst und ich das Tier nicht mehr wahrnehme. Wenn ich so weit weg bin vom Ursprung, kann ich auch nichts beschützen oder verändern.

… vegane Weltverbesserer: Vegan lebende Menschen gelten als Weltverbesserer und viele grenzen sich auch ab. Dieses Denken in Kategorien macht vieles kaputt. Die meisten Leute, die hier hereinkommen, leben eigentlich nicht vegan. Sie kommen aber trotzdem, weil es ihnen einfach schmeckt. Und das finde ich schön, weil ich genau diese Menschen erreichen will. Ein dogmatischer Ansatz ist nie gut.

… transparent & fair: Viele Gastroküchen sind industriell ausgelegt. Produziert wird nach Baukasten-System. Es ist der Gedanke, immer alles verfügbar zu haben. Produziert wird billig und oft für den Müll. Ich habe mir also folgende Frage gestellt: Kann ich eine transparente, faire Situation für qualitativ hochwertiges saisonales Essen schaffen, wo der Kunde weiß, was er bekommt und woher es kommt? Das war der Aufhänger für das suess‘ kind.

 

Mut zum Austesten

Jahrelang wollten Diana Kurz und Lukas Windisch einen veganen Laden eröffnen. Umgesetzt haben sie das LUDIANA schließlich mitten im Covid-Chaos. In der Spitalgasse im 9. Bezirk gibt es jetzt vegane Produkte des täglichen Bedarfs – liebevoll ausgewählt von den beiden InhaberInnen. Für die Qualität der Produkte bürgt auch ein Hundefutter-Test im Selbstversuch …aber keine Sorge, nicht auf der Tour;)

Lukas und Diana über …

… der BeWirt*-Faktor: Wir hatten schon länger die Idee, einen Laden aufzumachen, wo vegan lebende Menschen alle alltäglichen Einkäufe machen können. Wir wollen unseren Lebensstil nach außen tragen, das ist unsere Vision. Wir haben klein angefangen, Familie und Freunde mitgenommen auf diese Reise. Als dann durch Covid alles drunter und drüber ging, haben wir uns gesagt: Wir können mehr wir wollen mehr und wollen mehr Leuten ermöglichen, vegan und nachhaltig einzukaufen.

… das Sortiment: Wir haben ein Faible für junge oder kleinere ProduzentInnen und kennen die meisten auch persönlich. Im Sortiment haben wir zum Beispiel phantastische vegane Brotaufstriche von Goldblatt aus der Steiermark. Die GründerInnen Mat und Mel ticken ganz ähnlich wie wir. Wir haben aber auch Trinkflaschen, Yogamatten, vegane Kosmetik oder Hundefutter im Sortiment. Es gibt 100 Dinge, die wir noch reinnehmen könnten, aber wir wollen langsam wachsen.

… die Qualität: Diana: Von der Qualität unserer Produkte sind wir zu 100 Prozent überzeugt. Unser veganes Hundefutter isst Lukas manchmal sogar selbst. GG: Wie bitte? Lukas: Es sind Erdäpfel drinnen, Karotten, Lupine, Linsen oder Quinoa. Es ist halt einfach ungesalzener Erdäpfel-Gemüsebrei. Mit ein bissel Salz schmeckt es richtig gut. Und Hunde lieben es auch, das bestätigen uns sogar KundInnen, die anfangs skeptisch sind.

… das Feedback: Es ist so toll, wen man merkt wie gut unser Laden ankommt und uns die Leute sagen: Es ist so schön bei euch. Viele freuen sich einfach, dass sie viele vegane Produkte des täglichen Bedarfs bei uns kaufen, sich wohlfühlen und auch entspannt einen Kaffee trinken können.

Wo’s alle Stückeln spielt

Sie hat Gesang in Toronto und Wien studiert, er Flöte in Wien, Paris und Basel. 2011 wendet sich Aleksandra Peyrer-Navijalic jedoch der veganen Kochkunst zu und übernimmt mit ihrem Mann Gerhard Peyrer im Mai 2020 die bröselei. Inspiriert von den Ernährungslehren der Welt, zaubert Aleksandra seither Pflanzenküche auf höchstem Niveau auf die kleinen Tische der bröselei.

Aleksandra & Gerhard über …

… das Angebot: Wir haben mit dem Lokal das Konzept unserer Vorgängerinnen übernommen, die Qualität allerdings noch einmal deutlich gehoben. Wir kochen ausschließlich pflanzlich und mit den besten verfügbaren Zutaten in Bio-Qualität. Unser Essen soll nicht nur außergewöhnlich gut riechen und schmecken, sondern auch heilkräftig wirken – jedenfalls aber glücklich machen!

Ayurveda, Fünf Elemente und Makrobiotik sind für uns Quellen der Inspiration. Außerdem sind wir hundert Prozent glutenfrei und immer mehr Anlaufpunkt für Leute mit entsprechenden Unverträglichkeiten.

… vegane Herausforderungen: vegan backen ist tatsächlich schwierig, da die unkomplizierten tierischen Bindemittel wie Eier und Butter komplett wegfallen. Es hat Jahre bis zu ansprechenden Ergebnissen gedauert, was den Geschmack und vor allem die Konsistenz betrifft. Mittlerweile gelingen die meisten Dinge auf der Grundlage von 10 Jahren Erfahrung intuitiv sehr gut. Es passiert immer wieder, dass nicht-Veganer gar nicht merken, dass da etwas „fehlt“.

… die Oase bröselei: Wir sind anfangs im mit Gerümpel vollgestellten Raum gestanden und haben uns so weit wie möglich in seine Essenz eingefühlt. Seine Wärme hat uns sofort gefallen, weswegen wir das Lokal auch übernommen und im Laufe der Renovierung dessen Wesen so genau wie möglich materialisiert haben.

Die Leute fühlen sich wohl im kleinen, aber doch freundlich weiten Raum mit den angenehmen Farben und mit der Musik, die wir recht bewusst auswählen. Wie die meisten unserer Gäste sind auch wir selbst hochsensitiv und verstehen unser Lokal als Oase der Ruhe, wo Lärm und Hektik einfach draußen bleiben.

Extrem vegan

Vor 15 Jahren traf Michael Klein erstmals einen Veganer. ,Das ist aber extrem‘, dachte er damals. Heute lebt Michael selbst schon lange vegan und hat Ende 2020 mit dem Sattva sein erstes veganes Lokal eröffnet. Die Küche ist ganzheitlich und ausgewogen, weil auch ayurvedisch. Dem gastronomischen Quereinsteiger ist das sehr wichtig. Und so extrem ist er übrigens gar nicht.

Michael über …

… das Lokal: Ich komme ursprünglich aus der Software-Entwicklung, wollte aber schon länger professionell kochen. Deshalb habe ich 2019 im Markhof mit veganem Catering begonnen. Als ich erfahren habe, dass Uli (legendäre vegane Köchin, Anm.) einen Nachfolger für ihr Lokal sucht, habe ich rasch zugesagt. Das Lokal war einfach perfekt und genau das, was ich wollte.

… das Angebot: Meine Küche ist vegan und ayurvedisch. Ayurvedisch heißt für mich, dass alles frisch gekocht wird, also keine Tiefkühl- oder Fertigprodukte, möglichst unraffinierte Rohstoffe und keine Chemie. Ich nehme Vollkornmehl und mahle es frisch, außerdem nehme ich Dinkel- statt. Jede Portion beinhaltet ausgewogene Portionen an Kohlenhydraten, Eiweiß und Gemüse und holt alle sechs Geschmacksrichtungen ab. Meine Küche ist ganzheitlich und ausgewogen.

… die Umstellung:  Seit inzwischen acht Jahren esse und lebe ich vegan, davor war ich Vegetarier. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich die erste vegan lebende Person getroffen habe, vor etwa 15 Jahren war das. Damals habe ich gedacht: ,Das ist aber schon extrem.‘ Später habe eine Laktoseintoleranz entwickelt und meiner Freundin vorgeschlagen, es mit vegan zu versuchen. Nach einem Jahr waren wir überzeugte Veganer.

… den Hintergrund: Heute denke ich, dass Vegetarismus nicht weit genug geht, weil die Milchproduktion zu eng an der Fleischproduktion hängt und damit am Tierleid. So ändern sich die Dinge. Durch die Industrialisierung der Lebensmittelproduktion ist der Stellenwert für das Tier verloren gegangen und geht immer weiter verloren. Dessen sollten wir uns einfach bewusst sein.

Koch? Doch!

Nach langen Jahren in Top-Gastroküchen hat Andreas Brunner mit der Wohnküche in Wien Brigittenau ein eigenes Lokal eröffnet und Jugendfreundin Corinna Huber als Serviceleitung ins Boot geholt. In der Wohnküche gibt es klassische Gerichte „mit Twist“, vegan und vegetarisch Durchdachtes, Öfferl-Brot und Bio-Butter, Frisch-Fisch und Bio-Fleisch. Gekocht wird wild und leidenschaftlich, bewirtet wird mit viel Herzlichkeit.  

Andreas über …

… die Küche: Der Name Wohnküche kommt von dem Wohlgefühl. Die Küche ist der beliebteste Platz in der Wohnung, bei uns kann auch jeder zuschauen beim Kochen. Wir bieten hier die klassische österreichische Küche, aber schon ein bissel moderner interpretiert. Ich koche gern mit orientalischen und asiatischen Gewürzen, zum Beispiel Hirsch Ossobuco mit asiatisch marinierten Kohlsprossen und Cranberries. Bei uns bekommst du aber auch ein klassisches Paprikahenderl mit Rahmgurkensalat.

Es gibt eine kleine vegane und eine vegetarische Karte, alles immer sehr durchdacht. Fleisch ist immer in Bioqualität, wenn erhältlich. Der Fisch kommt vom Gut Dornau und ist zwar nicht bio, wird aber frisch angeliefert und hat Top-Qualität.

… das Kochen: Kochen ist für mich Leidenschaft, wenig Rezept und viel Gefühl. Mein Lehrling würde gerne mehr nach Rezept kochen und verzweifelt manchmal mit mir. Mein Zugang ist, dass man Kochen verstehen muss. Nach Rezept kann jeder kochen. Wenn man Kochen versteht, braucht man keine Rezepte mehr. Ich habe ganz oft die Idee für ein Gericht im Kopf und am Schluss kommt doch etwas anderes dabei heraus.

Kochen ist Entspannung und auch richtig viel Spaß, wenns einmal stressig wird und man einfach nicht mehr nachdenkt und wie eine Maschine funktioniert und die Handgriffe sitzen. Es ist schön, wenn so ein Abend dann vorbei ist. Man ist zwar komplett durch, aber man weiß, es ist super gelaufen.

… das Grätzl: Ich lebe seit Jahren in der inneren Brigittenau und liebe den Bezirk. Deshalb war für mich von Vorneherein klar, dass ich die Wohnküche nur dort eröffnen werde. Sie passt auch gut ins Grätzl, weil es gastronomisch gesehen wenig Abwechselung gibt, oder besser, gegeben hat.  Auf einer Party habe ich meine langjährige gute Freundin Corinna dann in meine Pläne eingeweiht und sie war sofort Feuer und Flamme. Wir sind ein super Team, das merken auch die Gäste.    

Hoch die Regalität!

Im BURGENLÄNDER haben Nicole Helmreich und Helmut Piringer ihre Leidenschaft für burgenländische Weine und pannonische Spezialitäten im Nordbahnviertel materialisert. Und im Anschluss zwei Herausforderungen gemeistert: Wie etabliere ich in der so geschmackvollen wie fleischlastigen burgenländischen Küche eine starke vegetarische Komponente? Und wie bilde ich die schier unglaubliche Vielfalt der burgenländischen Weine auf einer Regalfläche von fünf mal drei Metern ab?

Nicole über …

… fantastische Tropfen: Wir haben viele kleine Winzerinnen und Winzer, die du im Supermarkt oder großen Sortimentern nicht findest. Es gibt so viele kleine gute ProduzentInnen, die einfach die Menge nicht haben, um groß in den Markt zu einzusteigen, aber fantastische Tropfen produzieren. Wir wechseln öfter das Sortiment, das ist unser Konzept. So kommen im Laufe der Zeit viele WinzerInnen zum Zug und wir können unseren KundInnen immer etwas Neues anbieten. Außerdem kann sich jeden Monat ein Winzer oder Winzerin bei einer Weinverkostung präsentieren.

… das Buffet: Viele Gäste kommen in der Mittagspause von den umliegenden Büros. Für uns ist dann die Herausforderung, ihnen in 18 Minuten etwas auf den Tisch zu stellen, dass sie auch genießen können. Deshalb haben wir ein täglich ein Buffet, wo es mittlerweile auch eine enorme Nachfrage nach vegetarischen Gerichten gibt. Das ist der Vorteil eines Buffets, weil sich die Leute zum Beispiel eine Kohlroulade nehmen und mir später erzählen, wie gut sie ihnen schmeckt und sie aber von sich aus niemals Kohl bestellt hätten.

… die ProduzentInnen: Wir wollen jeden Produzenten persönlich kennenlernen. Wir wollen sehen, wo die die Trauben wachsen, wie sie mit ihren Tieren umgehen und wie die Produkte verarbeitet werden. Für mich zählt die Handschlagqualität mehr als jedes Siegel, weil ich selber ein besseres Gefühl dabei habe. Ein kleiner Produzent hat selbst das größte Interesse daran, den Boden nicht auszulaugen und die Tiere artgerecht zu behandeln, weil er Qualität erzeugen will und nicht auf Masse setzt.

… das Grätzl: Wir sind mit sehr vielen Kunden in engem Kontakt. Wir kennen ihre Kinder und wissen, wann und wo sie auf Urlaub fahren. Ich bin in der Großstadt aufgewachsen und für mich war das schon neu. Aber es ist genau das, wo ich hinwollte und wie es früher am Land war. Und das passt in dem Grätzl ganz gut. Wir sind alle mehr oder weniger gleichzeitig eingezogen, werden älter und wachsen zusammen. Schön ist das.

Beyond Funk

Eigentlich hätten FUNKY SAUCES eine Ketchup-Nobelvariante fürs Würstel werden sollen. Weil Christina Palfrader aber keine halben Sachen mag, hat sie gleich sechs kolossal gute Saucen mit neuem Ziel entwickelt: ein veganes Produkt für vegane Produkte nämlich – so schafft es auch ein Fleischhauerkind in unsere Veganistan-Tour ;) Im Grunde geht’s ihr aber um mehr.

Christina über …

… der BeWirt*-Faktor: Ich bin ein Fleischhauerkind und meine Mutter hatte zwei Würstelstände. Als sie in Pension ging, haben mein Bruder und ich die Stände übernommen. Ursprünglich wollte ich nur eine neue Curry Sauce für unsere Würstel entwickeln. Das Projekt hat sich aber bald verselbstständigt und aus einer wurden sechs Saucen, davon fünf ohne Curry.

Mittlerweile sind Funky Sauces ein eigenständiges Produkt mit großer Nachfrage und großer kulinarischen Bandbreite. Sie veredeln beispielsweise vegane Burger und passen hervorragend zu Risotto, Couscous, Quinoa und überhaupt allem.

… der Spice-Faktor: Ich habe mich voll reingetigert und gelernt, dass Gewürze bei Mischungen wie Curry wegen der Garzeit nach und nach zugegeben werden müssen. Aufgewachsen bin ich ja mit Schnittlauch und Petersilie. Die Cafe de Paris war die größte Herausforderung, weil sie intensive Kräuter enthält.

Ich musste mich da erst herantasten. Mit Estragon zu kochen erfordert zum Beispiel Erfahrung. Für mich war das Neuland. Eine liebe Freundin von mir ist euch ein Feinspitz. Erst wenn sie jeweils ihren Segen gegeben hat, war die Sauce fertig.

… Leben und leben lassen: Funky Sauces sind ein veganes Produkt für vegane Speisen. Mir geht es aber nicht nur ums Vegane, sondern generell um nachhaltigen Konsum und wie ich als Produzentin hier einen Beitrag leisten kann.

Meine Bio Tomaten sind von byodo. Ich zahle einen fairen Preis, dafür kann ich sicher sein, dass die ErntehelferInnen fair behandelt und entlohnt werden. Produziert werden meine Saucen im Wiener Familienbetrieb Ramsa-Wolf zu einem fairen Preis, den ich auch von den KundInnen verlange. Leben und leben lassen nenne ich das.

Ein Pastosoph

So fàre bedeutet auf italienisch etwa „Ich kann/Ich weiß wie es geht“. Seit Jänner 2021 produziert der Turiner Politikwissenschaftler Marco Ramassotto im SO FÀRE ausschließlich frische Nudeln und Saucen in sehr hoher Qualität. Wert legt er dabei nicht nur auf bio und regional, sondern auch auf Fairness. Konsum heißt für ihn Verantwortung. Und ja, er weiß wie es geht.

Marco über …

… den BeWirt*-Faktor: Die Idee kam mir während meiner Wanderung auf dem Jakobsweg. Ich habe für meine MitwanderInnen gekocht und sie haben meine Nudeln geliebt. Essen zubereiten ist meine Leidenschaft. Ursprünglich wollte ich ein Restaurant in San Francisco öffnen, dann kam ich  beruflich nach Wien und habe mich in die Stadt verliebt. Meine Freunde sagten mir, ohne Gastro-Erfahrung ein Lokal zu eröffnen sei verrückt. Ich denke aber, ohne Vorkenntnisse hat man einen ungetrübten Blick auf die Dinge.

… die Zutaten: Die Zutaten beziehe ich nur von ProduzentInnen, wo mir die Herstellungs- und Arbeitsbedingungen bekannt sind. Meine Tomatensauce kommt zum Beispiel von einem Produzenten, der alle MitarbeiterInnen anmeldet und diese nicht wie leider sonst üblich unter sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen leiden. Meinen Kaffee kaufe ich von einem Rösterei, der jedes Jahr persönlich zu den ProduzentInnen-Familien fährt und bei ihnen direkt einkauft. Mein Fleisch beziehe ich 50 Kilometer von hier, von einer Familie die ich persönlich kenne und von denen ich weiß, wie die Tiere gehalten werden.

… Freiheit, Gleichheit, Mahlzeit: Das erste Kriterium beim Auswählen der Produkte ist die Ethik. Der Lieferant und ich müssen da den gleichen Zugang haben. Ich glaube, dass jeder von uns Einfluss auf die Welt und das Essen hat und dass Konsum ein Akt der Verantwortung ist. Ich möchte, dass unsere Gäste sich als Teil dieser Bewegung fühlen.

Das Original

Josef „Beppe“ Stachl kocht und verkauft n der ENOTECA AMICI MIEI am Wiener Vorgartenmarkt italienische Spezialitäten. In der Gastro ist er schon ein halbes Leben, führte lange das renommierte Stachl’s in Wiener Neustadt. Zuletzt war er Oberkellner in einer „Riesenhütte“ in Meran. Der Lockdown hat Josef im Vorjahr ins Amici Miei getrieben. Er ist geblieben und hat es nie bereut. Und seine Gäste auch nicht. Denn Josef ist ein Original.

Josef über …

… den Lokal-Faktor:  Der Lockdown hat mich zum Vorgartenmarkt gebracht. Im März 2020 war ich auf Urlaub in Wien und Markus (Gründer von Amici Miei) hat mich angerufen und gefagt, ob ich einen Marktstand übernehmen kann. Und ich: „Bist du verrückt, ich muss zurück nach Meran, ich bin dort wieder Oberkellner in einer Riesenhütte mit 300 Betten.“ Na, und das konnte ich dann nicht mehr.

Ich also zu Hause gesessen und habe überlegt: In der Pandemie will doch niemand mehr in eine Kellerbar gehen oder in die Disco. Da musst du wieder was Kleines machen. Innerhalb einer Woche habe ich alles hingeschmissen und bin hier eingestiegen. Ich hab das nie bereut, im Gegenteil.

… den Start: Ich habe auch im Lockdown nicht zugehabt, weil ich neben der Gastro- eine Handelskonzession habe. Aber die Leute sind am Anfang ausgeblieben. Also habe ich überlegt, was ich machen kann. Und habe das ganze Lokal vor die Türe geräumt: Prosciutto, Salami, Weinflaschen – alles was ich hatte, auf die Straße. Und nach vier Tagen war ich ausverkauft. So war der Start.

… die Produkte:  Ich habe hier sehr ausgewählte italienische Spezialitäten, die in Wien nur wenige Lokale anbieten: Prosciutto und Lardo und Würste und Käse vom Feinsten. Die bringt mir ein italienischer Freund und Händler, den ich schon ewig kenne. Klumpert gibt es bei mir null. Null. Deshalb kommen die Leute aus ganz Wien zu mir. Neulich waren Italiener zum Essen bei mir und wollten wissen, wo die Küche ist. Dove la cucina? Ich habe keine. Ein Ofen und eine Platte, auf der ich viererlei Speisen gleichzeitig koche, das ist alles. Mehr brauche ich nicht.

… den Be*Wirt-Faktor: Ich mache meine Arbeit so wahninnig gerne, und das merken die Leute natürlich. Sie geht mir kaum am A****, vielleicht an vier, fünf Tagen im Jahr. Und dann gehe ich und mache frei. Und die restlichen Tage denke ich mir an jedem Abend, Pfoah, geil war’s. Es waren 37 Leute zum Essen da und alle waren glücklich. Wegen der Kohle alleine machst es ja nicht. Mir ist die Kohle komplett wurscht. Ich schau nie schon am Nachmittag in die Kasse, weil ich weiß, am Ende des Tages geht sich alles aus.

So nutzt du Routen fürs Smartphone/Bike Citizens

Zu einem einmaligen Gusto Guerilla-Erlebnis gehört eine gute Routenkarte. Für ALLE Touren können wir dank unseres Kooperationspartners Bike Citizens jetzt eine Top-Checker-Bunny-Variante anbieten – und zwar wie gewohnt als Rundroute in beide Richtungen.

Und so nutzt du die App von Bike Citizens in beide Richtungen:

Schritt 1: Downloade die Bike Citizens App für iOS (App Store) oder Android (Play Store).

Schritt 2: Öffne die Karte im Menü (siehe Bild).

Schritt 3: Verschiebe die Karte in den Bereich der Route (falls sie nicht schon automatisch aufgeht). Du wirst unsere Route wahrscheinlich schon sehen. Falls nicht:

 

 

BC Slides

 

Schritt 4 (und eventuell 5): Tippe auf das Logo von Gusto Guerilla im Layermenü – die Route inklusive unserer Lokale sollte jetzt aufpoppen.

 

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Schritt 6: Navigiere zum Lokal, in dem du beginnen möchtest.

Schritt 7: Fertig mit dem Essen? Dann navigiere zum nächsten Punkt auf der Karte, indem du ihn antippst.

 

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Wiederhole es, genieße es und hab Spaß!

Tipp: Die Route wurde so angelegt, dass du dir für die Tour Zeit nehmen kannst. Wir empfehlen dir daher, die Einstellungen auf „Gemütlich“ zu belassen.

Und wie schon bei der Routen-Anleitung für Google Maps empfehlen wir auch hier die Fahrrad-Halterung finn von Bike Citizens für ein sicheres Cruisen durch Graz.

Mixed Latte Arts

In Rumänien jonglierte Ali Vogel mit Flaschen in Cocktailbars. Dann zieht er nach Wien und wird Latte Arts-Barista – also Profi in der Kunst des Milschaum musterns. Jetzt hat Ali mit dem VOGEL KAFFEE (vormals Cowome) im Nordbahnviertel sein erstes Lokal aufgesperrt.

Zu bieten hat es hervorragenden Kaffee vom Meister persönlich und 20 handverlesene Bohnenröstungen für Zuhause, fair gehandelt und auch in Bio. Alis Frau versorgt die Hood mit täglich frisch gemachten Topfentorten in regionaler Bioqualität. Eine runde Sache im und für das Grätzl.

Ali über …

… sich: In Rumänien habe ich jahrelang als Barkeeper in der Partyszene gejobbt: auf und hinter der Bar mit Flaschen jonglieren und Cocktails mixen, das volle Programm. Irgendwann war mir das zu anstrengend und ich bin Barista geworden. Latte Art, also die Kunst des Mustergießens mit geschäumter Milch, habe ich mir selbst beigebracht. Der entscheidende Durchbruch war 2018 bei einem Wettbewerb in Deutschland, wo ich den ersten Platz belegte. Danach kannte mich jeder in der Szene.

… das Lokal & die Hood: Das Cowome ist der Traum, den ich mir immer erfüllen wollte: mein eigenes Café. Für den Standort habe ich lange in Bobo-Bezirken gesucht und bin schließlich doch im Nordbahnviertel gelandet. Ich finde, überall sollte guter Kaffee getrunken werden. Die Gegend kenne ich schon lange, unsere erste Wohnung war in der Vorgartenstraße. Es ist einfach eine tolle Neighbourhood, hier helfen wir uns alle gegenseitig.

… persönliche Produkte I: Mir ist sehr wichtig, dass ich weiß, woher meine Produkte kommen. Bei den Kaffeebohnen kenne ich die Kooperativen und ProduzentInnen fast alle persönlich von Kaffee Events. Unsere wirklich sehr guten Cheesecakes macht meine Frau täglich frisch. Die Milch und der Topfen dafür kommen aus Niederösterreich. Die Bio Eier beziehen wir von einem Bauern aus dem Waldviertel in super Qualität.

… persönliche Produkte II: Ich habe immer mindestens 20 Kaffeesorten im Geschäft. Alles sind entweder direct trade und /oder Bio und Faitrade. Die Röstungen kommen von KleinrösterInnen in Österreich. Ich habe auch sehr fruchtige Arabica-Sorten im Programm. Sie sind etwas dunkler geröstet, denn sonst schmecken sie für den ungewohnten Gaumen zu säuerlich.

 

FAQ

Wie funktioniert Gusto Guerilla? Antworten auf fast alle Fragen

In unseren FAQs beantworten wir die häufigsten Fragen. Solltest du weitere Infos brauchen, schreib Stefan einfach einfach eine kurze E-Mail, oder kontaktiere uns über Facebook oder Instagram.

Über die Tour

  • Was genau macht Gusto Guerilla?

    Mit Gusto Guerilla erschmeckst du mit bis zu 180 Teilnehmer:innen innerhalb von 7 Stunden (von 11 bis 18 Uhr) auf eigene Faust deine Stadt. Alleine oder gemeinsam, mit dem Rad oder mit Öffis.

    In 8 ausgesuchten Lokalen und Läden erwarten dich am Ereignistag zwischen 11 und 18 Uhr jeweils kulinarische Kostproben vom richtig guten Zeug: gut für den Gaumen und den Planeten. 

    Du bestimmst das Tempo, wir schlagen dir Start und Reihenfolge vor, um Wartezeiten zu vermeiden. Dabei bist du mittels radoptimierter onlineRundroute für das Smartphone unterwegs. Es gibt keinen Start und kein Ziel.

    Fünf Tage vor der geplanten Tour erhältst du von uns eine Liste der teilnehmenden Betriebe und einen Link zum radoptimierten Routenvorschlag von Google Maps. Dein Festivalband ums Handgelenk weist dich bei den Lokalen als Gusto GuerillerA aus.

  • Von wann bis wann ist die Tour?

    Unsere Touren finden immer am Samstag von 11 bis 18 Uhr statt. Die Touren sind so gewählt, dass sich der Besuch aller 8 Stationen ausgeht – wenn du rechtzeitig beginnst.

    Verweilen und Hängenbleiben ist aber auch ok – Hauptsache, du hast Spaß und entdeckst gerne Neues.

  • Woran erkennen mich die Wirt:innen?

    Wir schicken dir nach deiner Ticket-Buchung ein Festivalband für das Handgelenk mit der Post zu. Trage es gut sichtbar am Festivaltag, und die CompañerAs erkennen dich als GuerillerA.

  • Wie finde ich die teilnehmenden Wirt:innen?

    Wir schicken dir 4 Tage vor dem geplanten Tour-Termin per E-Mail die Adressliste der teilnehmenden Lokale und einen Link zur radoptimierten Online-Route von Google Maps für dein Smartphone zu. 

    Außerdem findest du die Routeninfos dann auch auf unserer Webseite.

    Dort erfährst du auch, wie du die Route auf deinem Smartphone speichern kannst.

  • Ist die Route vorgegeben oder muss ich selber planen?

    Unsere radoptimierte Route ist ein sorgfältig erstellter Vorschlag mit Startpunkt und Reihenfolge, um Wartezeiten zu vermeiden. Du kannst dir natürlich deine eigene Route zusammenstellen – und musst sie auch nicht komplett durchplanen: Abzweigen, hängenbleiben, Hauptsache du hast Spaß dabei!

  • Muss ich die Tour mit dem Fahrrad fahren?

    Unsere Touren sind für das Rad optimiert und die Routen haben wir auf Google Maps sorgfältig auf die besten Radwege und -strecken abgestimmt. Natürlich lässt sich die Tour auch problemlos mit Öffis und zu Fuß bewältigen. Aber wir empfehlen natürlich das Rad;-)

  • Sind die Touren geführt?

    Nein. Mit Gusto Guerilla kannst du die Lokale und Läden auf eigene Faust mittels radoptimierter Online-Routen am Smartphone entdecken. Gemeinsam mit bis zu 260 TeilnehmerInnen macht das auch viel mehr Spaß.

  • Muss ich alle 8 Stationen absolvieren?

    Nein. Wir schlagen einen Startpunkt und die Reihenfolge vor, du bestimmst das Tempo. Natürlich kannst du auch abzweigen und hängenbleiben. Wie es dir gefällt. 

    Allerdings könntest du dann womöglich auch etwas verpassen: zum Beispiel die eine oder andere Wirt:in mit dem wirklich besten Zeug.

  • Muss ich eine bestimmte Reihenfolge einhalten?

    Wir erstellen individuelle Startpunkte und schlagen dir eine Reihenfolge vor, um Wartezeiten zu minimieren. Du musst dich natürlich nicht daran halten – eventuell wartest du dann etwas länger.

  • Ist die Tour auch für Kinder geeignet?

    Grundsätzlich sind unsere Genuss(rad-)routen für Erwachsene ausgelegt. Die Touren sind zwischen zwölf und 20 Kilometer lang, es gibt die eine oder andere alkoholische Kostprobe und so manche kulinarische Köstlichkeit ist für Kinder womöglich zu spicy. 

    Aber wenn deine Kinder Spaß an Touren zum richtig guten Zeug haben – warum nicht? Kinder bis 12 Jahre kommen kostenlos mit, danach zahlen sie den vollen Preis. 

  • Was mache ich bei Schlechtwetter?

    Die WirtInnen erwarten dich bei jedem Wetter. Trage bei ungünstiger Witterung bitte entsprechende Kleidung und Schuhwerk.

    Und seien wir uns ehrlich: Manchmal gibt es nichts Schöneres als einen stürmischen Tag lang draußen zu verbringen. Auch der Ritt ums Eck fühlt sich dann wie Abenteuer an. Jedenfalls rückwirkend betrachtet.

  • Sind zwischen den Lokalen gesicherte Radwege?

    Die vorgeschlagene Rundroute ist mit Sorgfalt ausgewählt. Soweit es möglich ist, haben wir gesicherte Radwege ausgesucht. Es sind aber auch Wegstrecken dabei, die du dir mit dem Autoverkehr teilen musst. Allerdings weichen wir dort auf Nebenfahrbahnen aus.

  • Wer sorgt für meine Sicherheit?

    Für deine Sicherheit bist du selbst verantwortlich. Du hast die freie Wahl, auf welchem Weg und mit welchem Verkehrsmittel du die WirtInnen aufsuchst. Die OrganisatorInnen von Gusto Guerilla übernehmen keine Haftung und Verantwortung für deine Reise oder die Produkte der WirtInnen. 

  • Kann ich die Tour auch an anderen Tagen machen?

    Kostproben, Gewinnspiel, Festivalstimmung: Das alles gibt es nur am Ereignistag der Genuss(rad-)route. Freilich kannst du an jedem anderen Tag die WirtInnen aufsuchen. Die freuen sich dann sogar.

Übers Essen und Trinken

  • Welche Kostproben werden mir angeboten?

    Was dir die WirtInnen jeweils anbieten, steht ihnen völlig frei. Es ist also jedes Mal eine kleine Überraschung. Wir stimmen lediglich die Geschmackspalette für die jeweilige Tour mit ihnen ab: also mehr oder weniger süß, herzhaft etc. Nur schmecken muss es!

  • Wie groß fallen die Kostproben aus?

    Jeweils nicht zu üppig, denn insgesamt erhältst du ja ein zehngängiges Menü. Am Ende einer Genuss(rad-)route solltest du jedenfalls satt sein.

  • Gibt es auch eine vegetarische Variante?

    Unsere WirtInnen haben Produkte, die gut für den Gaumen UND den Planeten sind. In den meisten Fällen werden die Kostproben vegetarisch oder vegan sein. Wenn es Fleisch gibt: Für unsere WirtInnen ist das Schwein, die Kuh, das Schaf aus der Region kein Produkt, sondern hatte einen Namen.

    Jedenfalls bemühen wir uns um eine vegetarische Variante. 

Über die #wienerwirtInnen

  • Nach welchen Kriterien sucht ihr die Lokale aus?

    Punkt 1 ist Teil des Eventkonzepts: Die teilnehmenden Betriebe müssen jedenfalls InhaberInnengeführt sein – damit ihr die WirtInnen am Festivaltag auch kennenlernen könnt. 

    Außerdem sollen die teilnehmenden Lokale nicht Teil einer Kette sein: maximal drei Filialen sind ok. Gusto Guerilla will den Fokus auf den kulinarischen Widerstand richten – abseits von Supermärkten und der Systemgastronomie. 

    Der dritte und vielleicht wichtigste Punkt ist echte Nachhaltigkeit. Alle unsere PartnerInnen bringen dem Essen und Trinken echte Wertschätzung entgegen. Sie müssen ExpertInnen für ihre Produkte sein. Alles andere ist ein Marketingschmäh.

     

  • Was versteht ihr unter echter Nachhaltigkeit?

    Alle unsere PartnerInnen bringen dem Essen und Trinken echte Wertschätzung entgegen. Sie müssen ExpertInnen für ihre Produkte sein. 

    Im übrigen halten wir uns an die drei Säulen der Nachhaltigkeit eines Partnerbetriebs:

    Das Essen und Trinken, die Rohstoffe oder Produkte müssen

    • aus fairem Handel stammen
    • regional produziert
    • und biologisch zertifiziert sein.

    Manchmal ist eine biologische Zertifizierung nicht möglich, weil für die ProduzentInnen zu teuer oder zu aufwändig. Manches wächst auch nicht regional. In dem Fall müssen aber jedenfalls die beiden anderen Kriterien gegeben sein.

    Nachhaltigkeit bedeutet aber etwa auch, dass MitarbeiterInnen

    • fair entlohnt werden
    • respektvoll behandelt werden
    • Entfaltungsmöglichkeiten haben

    Wenn es auch Inklusionsmodelle für Minterheiten wie etwa Geflüchtete gibt, umso besser.

  • Was haben die WirtInnen davon?

    Unsere PartnerInnen können ihre Produkte präsentieren – dir und bis zu 259 weiteren TeilnehmerInnen. Wenn es dir schmeckt, kommst du wieder und erzählst anderen davon. Das ist für WirtInnen die beste Werbung. 

    Für unsere PartnerInnen und ihre Produkte hauen wir auch gerne öffentlich auf die Pauke und laden Influencer zu unseren Touren ein. Am Tourtag werden viele Lokale auf Social Media markiert, das erhöht die Aufmerksamkeit.

    Die Unterstützung des „kulinarischen Widerstands“ ist uns eine Herzensangelegenheit und deshalb organisieren wir unsere Touren sehr sorgfältig. Was wir in der Regel nicht machen: die Kostproben bezahlen. Das würde sich nämlich leider nicht rechnen. Aber die Werbung durch unsere Touren ist eh unbezahlbar;)

Über die Buchung

  • Wo kann ich Tickets für eine Tour kaufen?

    Die Tickets für die jeweilige Tour kannst du auf unserer Webseite buchen. Wir schicken dir in der Regel binnen fünf Werktagen ein Festivalband fürs Handgelenk und weitere Infos zu. Die Online-Route und die Liste und Adressen der Lokale erhältst du separat per E-Mail.

  • Wie lange sind die Tickets gültig?

    Die Tickets sind jeweils am Festivaltag zwischen 11 Uhr und 18 Uhr gültig. Danach verlieren sie ihre Gültigkeit.

  • Was passiert, wenn eine Tour entfällt?

    Wenn eine Tour aus welchen Gründen auch immer entfällt, versuchen wir zunächst ein Ersatzdatum festzulegen. Andernfalls retournieren wir dir den Ticketpreis.

  • Unterscheiden sich die beiden Tour-Termine?

    Für jede unserer Touren stehen zwei Termine zur Verfügung. Wenn sie nicht unterschiedlich benannt werden oder einen Zusatz enthalten (zum Beispiel Mon à Mur-Tour – VEGAN), sind in der Regel an beiden Terminen dieselben Lokale dabei. 

    Es kann aber sein, dass wir neue Lokale einbringen, etwa wegen Ausfällen. Manchmal werden  zu den jeweiligen Terminen auch unterschiedliche Kostproben angeboten.

Zu den Gutscheinen

  • Welche Gutschein-Optionen gibt es?

    Du kannst die Gutscheine als PDF (print@home) oder gegen einen kleinen Aufpreis auf festem Umweltpapier (PEFC 200g Offsetdruck) buchen. In diesem Fall senden wir dir oder dem/der Beschenkten den Gutschein zu.

    Jeder Gutschein enthält einen Code und ist für ein Jahr gültig. Er berechtigt jeweils eine Person zur Teilnahme an einer Tour freier Wahl.

  • Wie kann ich Gutscheine einlösen?

    Ganz einfach: Jeder Gutschein enthält einen Code. Du (oder der/die Beschenkte) kannst ganz  normal eine Tour deiner Wahl auf unserer Webseite buchen. An der „Kassa“ wirst du gefragt, ob du einen Gutschein-Code hast. Dort gibst du deinen Code im entsprechenden Feld ein und der Betrag wird dir abgezogen.


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