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Autor: Stefan Knoll

Korea-Kult

Das Konzept von KIMCHI&KIPFERL beim Meiselmarkt im 15. Bezirk ist gar nicht so leicht zu erfassen – und eigentlich doch ganz einfach: Neo-Wirtin Silvia hat sich vor Jahren in koreanische Kultur und Gesellschaft verliebt – und family and friends mit ihrem Enthusiasmus angesteckt. 

Das Kimchi & Kipferl ist deshalb Treffpunkt der K-Pop-Army, wie sich die Fans von Kultbands wie BTS nennen. Es gibt abgefahrene Drinks wie Yakult-Sprite und Bananenmilch-Kaffee – beides mit Glitzer (und die Lieblingsgetränke der BTS-Mitglieder). Es gibt klassische Wiener Patisserie und koreanischen Kimchi-Toast.

Es gibt koreanische Kosmetikprodukte und Originalwerke des namhaften koreanischen Künstlers BADBOSS, den Silvia auch vertritt. Und on top gibt’s eine familiäre Atmosphäre, die ihresgleichen sucht.

Silvia (Bild rechts mit Lena und BTS-Pappkamerad) über …

… sich: Ich bin Silvia Hofbauer, in Wien geboren, und mein Weg zu Kimchi & Kipferl war kein gerader. Meine Familie hat Wurzeln in der Vojvodina, ich bin mehrsprachig aufgewachsen und kam als Kind nach Wien, wo ich zuerst Deutsch lernen musste. Mit Korea hatte das lange gar nichts zu tun.

… Korea-Bezüge: Der Zugang kam erst später. Eine Freundin hat mir eine koreanische Serie empfohlen, dann habe ich weitere geschaut, mich für die Sprache interessiert und schließlich einen Koreanischkurs gemacht. Mit der Zeit wurde daraus mehr als nur Interesse. Ich bin gemeinsam mit meinem Mann nach Korea gereist und habe dort gemerkt, wie sehr mich das Land, die Menschen und die Kultur ansprechen. Diese Reise hat viel ausgelöst.

Dazu kamen Kontakte in die koreanische Kunst- und Kulturszene. Ich habe Ausstellungen mitorganisiert, arbeite im Künstler-Management und bewege mich seit einiger Zeit stark in diesem Umfeld. Ich begleite unter anderem den Künstler und Produzenten Badboss. Irgendwann war klar, dass ich nicht nur Konsumentin dieser Kultur bleiben will, sondern selbst etwas daraus entstehen lassen möchte.

… das Konzept: Ursprünglich hatte ich über ein Franchise nachgedacht. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden und lieber etwas Eigenes entwickelt. Das war die richtige Entscheidung. So ist Kimchi & Kipferl entstanden – als Mischung aus koreanischen und österreichischen Produkten, Geschmäckern und Gewohnheiten. Mir war wichtig, dass das Konzept nicht aufgesetzt wirkt, sondern zu mir passt.

… Küche und Bar: Bei uns gibt es guten Wiener Kaffee, ausgewählte österreichische Produkte und dazu koreanische Einflüsse bei Speisen und Getränken. Ein Bestseller ist der Kimchi-Toast, und auch bei den Drinks greifen wir koreanische Ideen auf. Gleichzeitig soll das Lokal kein reines Trendthema sein, sondern ein Ort, an dem man gern hereinkommt, bleibt und sich wohlfühlt.

… Eigendynamik: Vieles läuft bei uns als Familienprojekt. Meine Kinder helfen mit, meine Mitarbeiter bringen eigene Ideen ein, und auch Menschen aus Korea sind Teil des Teams. Dadurch ist etwas entstanden, das persönlicher ist, als ich es am Anfang geplant hatte. Es ist nicht nur ein Lokal geworden, sondern ein Ort, an dem sich vieles trifft, was mich in den letzten Jahren beschäftigt und begleitet hat.

… das Grätzl: Die Rückmeldungen zeigen mir, dass dafür Platz da ist. Viele sagen, dass so etwas in der Gegend gefehlt hat. Genau das freut mich, weil Kimchi & Kipferl kein kopiertes Konzept sein soll, sondern ein Lokal mit eigener Handschrift.

König der Bohnen

Oft plagen wir uns hier mit Titeln. Diesmal war es einfach. Denn Ashrafs SYRISCHER IMBISS am Brunnenmarkt heißt offiziell auch KÖNIG DER BOHNEN. Und der Name ist Programm. Denn Ashrafs Falafel sind einfach zum Niederknien. Zusammen mit selbst gemachtem Hummus, Rotkraut, Salat und Tahin wird der Geschmack eines einfachen Sandwichs hier neu definiert. Und das spricht sich am Brunnenmarkt herum. Ashraf kennt wirklich jede/r – und nicht nur dort.

Ahraf (rechts im Bild) über …

… sich: Ich heiße Ashraf Abdullah und bin seit 2014 in Wien. Meinen Imbiss am Brunnenmarkt führe ich seit sechs Jahren. Davor habe ich etwas ganz anderes gemacht, aber irgendwann habe ich hier die Chance gesehen, etwas Eigenes aufzubauen. Ich habe mir den Stand angesehen, überlegt, was an diesem Ort gut funktionieren kann, und mich dann dafür entschieden.

… das Konzept: Bei mir geht es um einfache Dinge, die gut gemacht sein müssen: Falafel, Hummus und frische Zubereitung. Alles wird selbst gemacht. Für mich beginnt Qualität schon bei den Zutaten. Kichererbsen, Tahini, Gewürze – alles muss passen. Nur dann wird auch das Ergebnis gut. Gerade bei Falafel merkt man sofort, ob jemand sauber arbeitet oder nicht.

… das Marktleben: Ich bin jeden Tag selbst da. Für mich ist das wichtig. Wenn der Chef nicht vor Ort ist, funktioniert vieles nicht so gut. Ich kümmere mich um den Betrieb, um die Gäste, um die Mitarbeiter und um alles, was sonst noch dazugehört. Die Arbeit beginnt früh und endet oft erst am Abend. Es ist anstrengend, aber ich mag das. Ich mag es zu arbeiten, und ich mag es, wenn die Leute gerne kommen.

… die Gäste: Zu mir kommen ganz unterschiedliche Menschen. Nicht nur arabische Gäste, sondern ein gemischtes Publikum aus der Nachbarschaft und aus ganz Wien. Im Sommer läuft es besser, im Winter ist es ruhiger, vor allem wenn viel Wind geht und die Leute lieber etwas mitnehmen als draußen zu sitzen.

… Wienliebe: Was mich antreibt, ist die Arbeit selbst und das Gefühl, etwas Eigenes zu haben. Und auch wenn vieles schwer ist, gibt es einen Satz, den ich ganz klar sagen kann: Ich liebe dich, Wien.

Wien: Alle Infos zur Streetfood-Tour🌮

Online-Route, Liste der WirtInnen und wichtige Infos. Hier sind alle Details zur Tour am 4. Oktober von 11 bis 18 Uhr.


Die Streetfood-Tour 🌮 am Samstag, den 4. Oktober von 11 bis 18 Uhr rückt näher und wir freuen uns schon auf dich!

Zunächst zu den Basics:

  • Zur Teilnahme benötigst du ein ein Armband, das wir dir per Post zugeschickt haben. Bitte trage es gut sichtbar am Handgelenk.
  • Du erhältst in jedem Lokal eine Kostprobe. Weitere Angebote sind im Ticket nicht inkludiert. Die Liste der Lokale findest du unten.
  • Du bewältigst die Tour auf eigene Faust mittels Google Maps-Route (siehe unten)
  • Kinder bis 12 Jahre kommen kostenlos mit, gib uns im Falle bitte kurz Bescheid

Noch mehr Infos zu unseren Touren findest du HIER.

Die 11 (+1!)  Lokale und Kostproben sind ein Auszug aus waschechten Streetfood-Lokalen und aus Beiseln, deren Küche beides hergibt: Food zum Verweilen und to go. Neben internationalen Schmankerln ist auch ein Trend zur Renaissance von (verdelten) Klassikern zu erkennen. ☺️

Das Wetter wird heutiger Sicht frisch und zumindest tagsüber trocken sein. Mehr Infos erhältst du im Last Reminder-Newsletter am Freitag.

Die Route ist als Rad-Tour im Uhrzeigersinn ausgelegt, rund 14 km lang und auch mit Öffis und zu Fuß gut zu bewältigen. Am Freitag geben wir noch Öffi-Tipps. 🚌

So lädst du die Route auf dein Smartphone

  1. Unsere Route mit den Lokalen und einem radoptimierten Routen-Vorschlag findest du auf Google Maps. Den Link dazu gibt es HIER.
     
  2. Wie du die Karte in deiner Google Maps-App öffnest, erfährst du HIER.
     
  3. Solltest du die Karte anschließend in der Google Maps-APP NICHT wie gewohnt öffnen können – Grund ist ein Google Update –, erklären wir dir HIER, wie es geht.

Öffi-Tipps:

Tinto >> dulceria chocolates: 🚋 viele von 🚉 Spitalgasse nach 🚉 Schottentor UND 🚋 1 nach 🚉 Salztorbrücke

Die Langos Bar >> Pia’s Wohlleben: 🚇U1von 🚉 Praterstern nach 🚉 Taubstummengasse

Cutz Cookies Pop-up >> Los Pablos/Pasta Guys: 🚌 57A von 🚉 Laimgrubengasse nach 🚉 Esterházygasse

Los Pablos/Pasta Guys >> La Paninoteca: 🚋 5 von 🚉 Mariahilfer Str./Kaiserstr. nach 🚉 Burggasse/Kaiserstr.

La Paninoteca >> Sicil.Eat: 🚋 5 von 🚉 Neustiftgasse nach 🚉 Lange Gasse

Sicil.Eat >> Tinto: 🚋 5/12 von 🚉 Lange Gasse nach 🚉 Spitalgasse

Legende: 🚌=Bus  🚇=U 🚋=Bim  🚉=Station

 

Liste der teilnehmenden Lokale in alphabetischer Reihenfolge:

Basti’s Sandwich Bar
Wingi (Chicken-)Sandwich oder Kürbissuppe (veg.)
4., Rilkeplatz 7

Cutz Cookies
Cookie Surprise
6., Naschmarkt (Punkt auf unserer Route, nicht Google Maps!)

Die Langos Bar
Bio-Langos
2., Gabor-Steiner-Weg (Prater)

dulceria chocolates
Süße Kleinkunstwerke
2., Lilienbrunngasse 5

Gaia Kitchen
Tartare aus Bio-Jackfrucht und Dinkel-Vollkornbulgur, mit Romana-Salatschiffchen, Granatapfel und frischer Kräutersalsa
2., Praterstraße 68

La Paninoteca
Paninihäppchen
7., Kaiserstraße 80

Los Pablos – ab 11.30 Uhr!
Taco: Chicken Birria oder Veggie
6., Otto-Bauer-Gasse 27

Pasta Guys – ab 11.30 Uhr!
Streetfood-Pasta zur Wahl
6., Otto-Bauer-Gasse 25

Pia’s Wohlleben 
Dreierlei Bio-Spätzle
4., Wohllebengasse 10

SicilEat
Spezialitäten aus dem Mezziogiorno
8., Alser Straße 19/III

Tinto
Sancocho Criollo
9., Severingasse 5

Die Langos Renaissance

Inspiriert vom Goldketterl tragenden Langos-Bäcker Juri, der im Klosterneuburger Freibad in den 1980ern das perfekte Langos produzierte, zeigen Walter und Laura in ihrer LANGOS BAR im Wiener Prater, dass Langos mehr ist als ein von Knoblauch erschlagenes labbriges Laberl: Frisch ausgezogener Teig aus Bio-Mehl wird so frittiert, dass das fertige Langos zugleich cross und fluffig ist.

Geviertelt und mit Bio-Sauerrahm und Bio-Bergkäse belegt, wird der fertige Fladen zum veredelten Streetfood. Die Variante Bio-Würstel im Langos-Schlafrock ist übrigens auch sehr zu empfehlen.

Walter über …

… sich: Ich bin der Walter und ich mache Langos hier im Prater. Ich hatte früher ein Lokal und als als Corona kam, mussten wir uns neu orientieren. Also habe ich damals im Februar in einem Zelt auf einem Parkplatz begonnen, meine eigenen Langos zu verkaufen – und die Leute haben sie sofort geliebt. Das Handwerk liegt mir im Blut. Ich bin gelernter Koch, habe in Gourmethäusern gearbeitet und mich schließlich selbstständig gemacht.

… Langos: Warum gerade Langos? Ich bin in Klosterneuburg aufgewachsen. Im Kosteneuburger Strandbad  gab es den Juri – der oben ohne, mit Goldketterl und einer weißen Schürze an einem Nachmittag 150 Langos gemacht hat. Und dann wurde im Bad ausgerufen Der Juri macht jetzt Langos! Und alle sind zu seinem Wagerl gerannt und haben sich angestellt. Das waren herrliche Langos, außen knusprig, innen fluffig, frisch ausgezogen. Und wenn sie aus waren, waren sie aus.

…  perfekte Konsistenz: So sind auch meine Langos, sie müssen auch knusprig sein – eine gute Mischung. Ein frisches Langos muss in der Mitte knusprig sein, der Rand darf ruhig ein bissel fluffig sein. Ich mach ein Wiener Langos und keine ungarischen Langos. Ich habe das damals im Freibad vom Zuschauen gelernt und genauso mach ich das.

… den Prater: Hier im Prater ist jeder Tag anders. Du weißt nie, ob es ein guter oder ein ruhiger Tag wird. Und das Thema Personal ist immer eine Herausforderung – gute Leute zu finden und das richtige Team aufzustellen, ist nicht leicht.

… die Renaissance: Der Langos hat bei uns in Österreich keinen besonders guten Ruf – oft zurecht. Ich aber möchte ihm zu einer Renaissance verhelfen. Mein Ziel ist es, dieses Standl bis zu meiner Pension zu betreiben und dem Langos den Platz zu geben, den er verdient.

1000 Schätze

Frisch gepresst, duftend und warm serviert – so kennt man Tofu in China. In Wien hat er lange ein Schattendasein als Fleischersatzprodukt geführt. Lisa Hakel und Li Wei Sun haben das geändert: Mit ihrer ersten WIENER TOFU-Manufaktur am Karmelitermarkt zeigen sie, wie vielseitig und geschmackvoll Tofu sein kann.

Lisa (und Li Wei) über …

… sich: Mein Name ist Lisa Hakel. Gemeinsam mit Li Wei Sun betreibe ich die erste Wiener Tofu-Manufaktur. Kennengelernt haben wir uns übers Essen: Li Wei führt ein chinesisches Lokal auf der Taborstraße, in dem ich Stammkundin war. Aus unseren Gesprächen über Küche und Zutaten entstand die Idee, Tofu hier selbst herzustellen.

Ich hatte auf Reisen in China zum ersten Mal Seidentofu probiert – ein Erlebnis, das mit dem, was man in Österreich kannte, nicht zu vergleichen war. Li Wei erzählte mir von seiner Kindheit: wie die Marktfahrer frühmorgens große, dampfende Tofublöcke aus Tüchern wickelten und Stücke davon verkauften. Genau dieses Erlebnis wollten wir nach Wien bringen. Der Karmelitermarkt war der perfekte Ort dafür.

… Tofu:Tofu ist für uns kein Ersatzprodukt, sondern eine Zutat mit eigener Persönlichkeit. Er lässt sich mit Gewürzen und Saucen bereichern, pikant oder süß. Wir haben daraus schon Schokomousse und Cheesecake gemacht. Tofu ist unglaublich vielseitig – und wir zeigen in Wien, wie groß sein Potenzial wirklich ist.

Neben frischem Tofu in Blöcken machen wir auch Tofu-Snacks, die wir in hausgemachten Saucen einlegen. Die Zutaten kommen so regional wie möglich: Die Sojabohnen sind bio aus Niederösterreich, der Szechuan-Pfeffer für unsere scharfe Malla-Sauce wächst im Garten von Li Weis Eltern in Traiskirchen.

… die Saucen: Wir haben drei Grundsaucen entwickelt: Malla-Sauce mit Chili und Szechuan-Pfeffer, Kürbiskernöl-Sojasauce – eine Hommage an meine steirische Herkunft, Kokos-Curry-Sauce. Neu dazugekommen sind eine Kräutersud-Sauce und eine Reisessig-Sojasauce.

… das Team: Wir sind ein kleines Team aus vier Personen: Lisa, meine Frau, La Ma und ich. In die Produktion fließen wenige Zutaten, aber viel Wissen und Fingerspitzengefühl. Wie lange wird erhitzt, wie stark gepresst, wann kommt welches Bindemittel dazu – all das entscheidet über Textur und Geschmack.

… die Qualität: Wenn die Qualität des Tofus stimmt, braucht es keine aufwendige Küche. Morgens schneiden wir oft gleich ein Stück warmen Tofu direkt aus der Presse, geben ein paar Tropfen Sojasauce darüber – und das schmeckt schon perfekt.

Wien: Alle Infos zur Vegan Vibes-Tour🌱

Online-Route, Liste der WirtInnen und wichtige Infos. Hier sind alle Details zur Tour am 27. September von 11 bis 18 Uhr.


Die Vegan Vibes-Tour – hosted by Vegan Harbour am Samstag, den 27. September von 11 bis 18 Uhr rückt näher.

Aktuelles vorab🚨: Dich erwartet heute ein Bonus-Lokal. Ganz besonders toll: Das vomFass Neubau (Siebensterngasse 46) liegt direkt an deiner ROUTE!

Zunächst zu den Basics:

  • Zur Teilnahme benötigst du ein ein Armband, das wir dir per Post zugeschickt haben. Bitte trage es gut sichtbar am Handgelenk.
  • Du erhältst in jedem Lokal eine Kostprobe. Weitere Angebote sind im Ticket nicht inkludiert. Die Liste der Lokale findest du unten.
  • Du bewältigst die Tour auf eigene Faust mittels Google Maps-Route (siehe unten).
  • Wir schlagen dir einen Startpunkt und eine Reihenfolge vor – wenn möglich halte dich daran, um Wartezeiten zu vermeiden.
  • Kinder bis 12 Jahre kommen kostenlos mit, bitte gib uns im Falle kurz Bescheid.
  • Noch mehr Infos zu unseren Touren findest du HIER.

 

So lädst du die Route auf dein Smartphone

  1. Unsere Route mit den Lokalen und einem radoptimierten Routen-Vorschlag findest du auf Google Maps. Den Link dazu gibt es HIER.
     
  2. Wie du die Karte in deiner Google Maps-App öffnest, erfährst du HIER.
     
  3. Solltest du die Karte anschließend in der Google Maps-APP NICHT wie gewohnt öffnen können – Grund ist ein Google Update –, erklären wir dir HIER, wie es geht.

 

Öffi-Tipps:

Gaia Kitchen >> Pia’s Wohlleben: 🚇U1von 🚉 Nestroyplatz nach 🚉 Taubstummengasse

Pia’s Wohlleben >> Brauhund (40 min!): 🚇U1 von 🚉 Taubstummengasse nach 🚉 Stephansplatz UND 🚇U3 nach 🚉 Schweglerstraße

Tisch Restaurant >> die freunderlwirtschaft: 🚇U2 von 🚉 Rathaus nach 🚉 Schottentor

die freunderlwirtschaft >> Bistro Depot: 🚇U4 von 🚉 Roßauer Lände nach 🚉 Schottenring

Legende:🚌=Bus 🚇=U 🚋=Bim 🚉=Station

 

Liste der teilnehmenden Lokale in alphabetischer Reihenfolge:

Bistro Deppat
gefülltes Mini-Croissant (goldblatt Karree, Die Ohne Scheiben, Nogg Rührei vegan, Rucola, Tomaten-Zwiebel-Chutney
2., Leopoldsgasse 26

Brauhund
Mushroom Tacos mit eh allem
15., Schweglerstraße 48

die freunderlwirtschaft
kleine „Knödelmania“
9., Grünentorgasse 21

franzundjulius
Obst/Gemüse Curry, Humussandwich, Bananenbrot
15., Kriemhildplatz 1

frei Yoga & Café
Polentaschnitten mit Sonnenbumenkern-Frischkäse, marinierten Karotten und Lauchsenf
16., Thaliastraße 12

Gaia Kitchen
Vom Feuer geküsst: Melanzani & rote Paprika & Ochsenherztomaten, Tahinisauce, dazu Zaatar focaccia aus Sauerteig und Kalamata-Oliven
2., Paraterstraße 68

Pia’s Wohlleben
Vegane Bio-Spätzlevariation
4., Wohllebengasse 10

Tisch Restaurant
Steak 🌱 mit Pfeffersauce und Focaccia; Kaiserschmarrn🌱 mit Zwetschgenröster (Rosinen auf Wunsch) 
8., Schlösslgasse 8

Veggico
Crunchy Tofu, Kimchi Salat und Veggico Bites
8., Josefstädterstraße 53

Wiener Tofu
Auswahl aus dem Tofu-Sortiment
2., Karmelitermarkt Stand 63

NEU! vomFass Neubau
1)Salatstation 2)Topping-Station 3)Getränke-Station mit jeweils Dressings, Aufstrichen, Sirupen
7., Siebensterngasse 46

Das Runde ins Eckige

Ein Ort der Begegnung, an dem liebe Menschen zusammenkommen und bei gutem Essen und Trinken eine gute Zeit verbringen – das ist die freunderlwirtschaft“. Anna und Stefan haben im 9. Bezirk einen Ort geschaffen, der Liebe, Handarbeit und Herz zum Statut erhebt und wo selbst Bienen auf Augenhöhe begegnet wird. Der Signature Dish ist ein Gericht namens „Knödelmania“ – Stefans von Südtirol inspiriertes kubisches Fest fürs Auge, das alle Stadien der Bissfestigkeit durchspielt: von knusprig bis flaumig.

Anna und Stefan über …

… Küche &Co.: In unserer Küche machen wir alles selbst: jede Soße, jedes Brot, jeden Knödel und jede Nachspeise. Uns ist wichtig, dass unsere Gäste spüren, wie viel Liebe und Handarbeit in jedem Gericht steckt. Selbst beim Interieur packen wir an – Lampen, Deko und vieles mehr sind Eigenbau. Die Themen Nachhaltigkeit, Handarbeit, regionale Produkte und Gastfreundschaft nehmen wir uns so sehr zu Herzen, dass wir sie in unsere Mission gepackt haben.

… den Signature-Dish: Besonders stolz sind wir auf unsere  „Knödelmania“. Inspiriert von Südtirol sind unsere Knödel außen knusprig, innen fluffig und nicht rund, sondern kubisch. Mit wechselnden Toppings ist daraus unser Signature Dish geworden – und das Lieblingsgericht vieler Gäste.

… die Begleiter: Und weil gutes Essen auch gute Begleiter braucht, haben wir auf unserer unglaublich vielfältigen Getränkekarte mittlerweile auch rund 30 verschiedene Amari. Amaro ist ein italienischer Kräuterlikör, bittersüß im Geschmack und traditionell als Digestif beliebt. Besonders freut mich, dass wir auch einige alkoholfreie Varianten anbieten – so können alle Gäste diesen besonderen Genuss erleben.

… ihren Großstadtdschungel: Auf unseren Schanigarten sind wir unglaublich stolz. Im Zuge des Umbaus haben wir die alten Plastiktöpfe durch maßgefertigte Holzgarnituren ersetzt – umgesetzt in Zusammenarbeit mit der StartWorking Holzwerkstatt, einem sozialökonomischen Betrieb. Zwischen den Tischen wachsen Pflanzen und Bäume, die Insekten und Vögeln Lebensraum bieten – so holen wir ein Stück Natur in den 9. Bezirk. Von der Stadt Wien wurden wir als einer von drei Betrieben mit der Auszeichnung „Naturnaher Schanigarten“ geehrt – wofür wir strikte Auflagen einhalten müssen.

 

INNSBRUCK: Alle Infos zur All Inn-Tour ⛰️

Online-Route, Liste der WirtInnen und wichtige Infos. Hier sind alle Details zur Tour am 20. September von 11 bis 18 Uhr.


Die ALL INN-TOUR am Samstag, den 20.September von 11 bis 18 Uhr rückt näher.
Es ist die letzte Innsbruck-Tour des Jahres und wir freuen uns schon darauf. 

Zunächst zu den Basics:

  • Zur Teilnahme benötigst du ein ein Armband, das wir dir per Post zugeschickt haben. Bitte trage es gut sichtbar am Handgelenk (aktuelle Buchungen hinterlegen wir).
  • Du erhältst in jedem Lokal eine Kostprobe. Weitere Angebote sind im Ticket nicht inkludiert. Die Liste der Lokale findest du unten.
  • Du bewältigst die Tour auf eigene Faust mittels Google Maps-Route (siehe unten)
  • Ihr könnt starten wo ihr wollt, es gibt diesmal keine Reihenfolge. 

Noch mehr Infos zu unseren Touren findest du HIER.

Das Wetter ist aus heutiger Sicht Bombe. 😎 Mehr Infos erhältst du im Last Reminder-Newsletter am Freitag.

Die Route ist rund 6,5 km kurz und locker zu Fuß zu bewältigen. 

Die Lokale hat Victoria von Culinary Craft Tours für dich ausgewählt. Es ist ein Traditionscafé dabei, gediegenes Fast Food, regionale Küche mit Twist, regionale ProduzentInnen und der eine oder andere Geheimtipp.

So lädst du die Route auf dein Smartphone

  1. Unsere Route mit den Lokalen und einem radoptimierten Routen-Vorschlag findest du auf Google Maps. Den Link dazu gibt es HIER.
     
  2. Wie du die Karte in deiner Google Maps-App öffnest, erfährst du HIER.
     
  3. Solltest du die Karte anschließend in der Google Maps-APP NICHT wie gewohnt öffnen können – Grund ist ein Google Update –, erklären wir dir HIER, wie es geht.

 

Liste der teilnehmenden Lokale in alphabetischer Reihenfolge:

CAFÉ MUNDING
Schindel (Kleingebäck mit Mandeln, Marzipan und Schokolade)
Kiebachgasse 16

DIE GENIEßEREI
Genießerei-Tapas
Defreggerstraße 12

FRANZS – bis 17 Uhr!
Kaspressknödel
Herzog-Friedrich-Straße 11

GENUSSWERK IBK
regionale Schlutzkrapfen, gefüllt und verfeinert mit hochwertigen Qualität Tirol Produkten
Ing. Etzel-Straße. 81/82

GRINGO´S TACORIA
Pollo Texano – Hühnerbrust mit Toppings ODER Veggie mit Redefine Pulled Beef mit Toppings
Maria-Theresien-Straße 49

KARAFFU
Kuchentraum aus Blaubeer-Zitrone oder Pistazie
Leopoldstraße 9

KOI STREET BAR– ab 11.30 Uhr!
Korean Fried Chicken ODER Indisches Dhal
Herzog-Siegmund-Ufer 1/3

NULLACHT 62
Süß ODER herzhaft belegte Bagels
Dreiheiligenstraße 8

ONE GREEN TABLE
Aromatische Gemüsebrühe (broth) mit Chili und Zitronengrass, Spätzle, Gemüse der Saison, Backerbsen, Rote Zwiebel Pickles, Kräuter, Käse
Defreggerstraße 21

ALPENGOLD (S’FACHL)
Alpengold-Likör und Sirupe
Riesengasse 3

Meet, greet, eat.

Malediven,  Karibik – und jetzt mitten in Graz: Im LIMING SPOT bringt Andreas europäisch-karibische Fusion-Küche auf die Teller. Ein Lokal, das den Geist von Trinidad & Tobago lebt: „Enjoy life, good food & drinks, meet & greet friends & new people.“

Andreas (Bild li. mit rechter Hand Bevil) über …

… sich: meinen Weg in der Gastronomie habe ich klassisch als Kochlehrling begonnen. Es zog mich früh in die Schweiz, zurück nach Österreich ging’s als Kellner, dann wieder als Koch auf die Malediven. Später durfte ich als Privatkoch auf einer Superyacht zweimal um die Welt reisen, mit einem längeren Stopp in Saint Martin in der Karibik. Nach diesen Jahren kehrte ich nach Graz zurück, war Küchenchef in der Amsel und habe schließlich meinen eigenen Traum verwirklicht – den Liming Spot.

… liming: Der Begriff kommt aus Trinidad & Tobago. Dort bedeutet liming: das Leben genießen, gutes Essen und Drinks, Freunde treffen und neue Menschen kennenlernen. Genau das soll man auch hier im Lokal spüren.

… das Konzept: europäisch-karibische Fusionsküche – bunt, frisch und offen. Ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen, reden, essen und Spaß haben. 

… den BeWirt-Faktor: Warum ich Wirt geworden bin? Ganz ehrlich: Mir fiel nichts Besseres ein. Aber es fühlt sich genau richtig an.

Tasty Bowling

Gesunde Bowls, regionale Zutaten und eine – derzeit noch kleine– Community von Genusssuchenden: Mit TISTOU ist in Graz ein Lokal entstanden, das Nachhaltigkeit, Geschmack und digitale Bequemlichkeit verbindet.

Majd über …

… das Konzept: Der Name Tistou stammt aus einem französischen Kinderbuch, das mir während meiner Recherche in die Hände fiel. Es wurde zum Namensgeber für mein Konzept: ein Lokal, das gesund denkt, saisonal arbeitet und Menschen zusammenbringt.

Bei Tistou gibt es Bowls aus regionalen Zutaten, die nachhaltig produziert werden und sich bequem digital bestellen lassen. Mehr noch: Wir verstehen uns als wachsende Community voller Genussmenschen – #friendsoftistou.

Warum ich das mache? Weil ich gerne mit Menschen zusammenarbeite und Essen für mich ein verbindendes Element ist.

… den Signature Dish: Unser Signature Dish ist die Styrian Beef Bowl: Sie vereint meine neue Heimat Steiermark mit hochwertigen, regionalen Zutaten – gesund, kräftig und voller Geschmack. Darüber hinaus sind unsere Bowls aber überwiegend pflanzenbasiert, ohne Abstriche beim Geschmack. Und das passt auch wieder gut zum Kinderbuch: Tistou  – mit dem grünen Daumen.

Brunch n‘ crunch

Von klein auf im Wirtshaus groß geworden, erfüllt sich Antonia Stangl in Graz ihren Traum: Mit der GRANOLA COMPANY bringt sie amerikanische Brunchkultur, Burger und ein Stück Los-Angeles-Feeling in die Murstadt. Begonnen hat alles mit gerösteten Knuspermüsli in allen möglichen Varianten.

Antonia über …

… sich: Ich heiße Antonia Stangl, bin Unternehmerin aus Graz und ein echtes Wirtshaus-Kind. Meine Eltern führten bereits ein Restaurant, ich habe die HLW Schrödinger besucht und mit einem Lehrabschluss in Küche und Service auch die klassische Ausbildung durchlaufen. Für mich war daher klar: Ich wollte nicht nur in der Gastronomie bleiben – ich wollte mein eigenes Lokal eröffnen.

… das Konzept: Diesen Traum habe ich mir mit der Granola Company erfüllt. Die Idee stand schon lange fest: All Day Brunch und US-amerikanische Küche wie Burger, erweitert um Speisen, die von internationalen Klassikern inspiriert sind. Der Name kam mir während eines Aufenthalts in Los Angeles, wo ich durch Street Research genau die Inspiration fand, die ich gesucht hatte.

… die Küche: Die Granola Company war eines der ersten Lokale in Graz, die amerikanischen Brunch und Burger anboten. Seither probieren wir immer wieder Trends aus, interpretieren Klassiker neu und bringen Vielfalt auf die Karte. Besonders wichtig ist uns, „fleischige“ Rezepte auch in vegetarischen oder veganen Varianten zu denken.

… Signature Dish & Co: Schwer zu sagen, was unser Signature Dish ist – unser Konzept lebt von der Vielfalt. Brunch, Burger, Tacos, Granola: Ich wollte von Anfang an alles anbieten, was Freude macht und Genuss bedeutet.

Ruhepole, handverlesen

Erlesenen Tee, Kuchen, & Frühstück wie bei Oma gibt’s in OMAS TEEKANNE: Seit 2016 wirkt das einzige Teehaus in Graz wie eine kleine Zeitreise in die 50er-Jahre. Antiquitäten, Pastelltöne und liebevoll zusammengetragene Möbelstücke schaffen eine Atmosphäre der Ruhe. Yuno serviert ausgesuchte Tees, hausgemachte Kuchen aus der eigenen Backstube sowie eine bodenständige, regionale Küche mit modernen Akzenten.

Yuno über …

… das Lokal: Seit 2016 betreibe ich in Graz Omas Teekanne – ein Teehaus, das seinen Namen nicht zufällig trägt. Wer hereinkommt, macht eine kleine Zeitreise in die 50er-Jahre: Pastellfarben, skandinavisch-englische Einflüsse und Möbel, die ich über Jahre auf Flohmärkten, bei Antiquitätenhändlern oder online gesammelt habe. Ich liebe es, alten Dingen ein neues Leben zu geben – und so sollte auch das Ambiente sein: vertraut, gemütlich, ein Ort zum Verweilen – eine kleine, behagliche Gegenwelt zum Minimalismus, der 2016 überall im Trend war. 

… das Konzept: „Oma“ steht für die Quintessenz der Gemütlichkeit, da schaut man nicht auf die Uhr, die Zeit vergeht wie im Flug, man wird verwöhnt und bekommt ein extra großes Stück Kuchen. „Teekanne“ erinnert daran, dass wir bis heute das einzige Teehaus in Graz sind. Von Anfang an wollten wir Tee aus seinem angestaubten Image befreien und zeigen, wie vielfältig und modern er sein kann.

… Signature Dish & Co: Signature Dish sind natürlich unsere Tees. Hier haben wir ein ganz breites Angebot um zu zeigen wie bunt & vielfältig die Teewelt ist. Wenn man an die Teekanne denkt, denkt man natürlich automatisch an unsere Kuchen, die wir in unserer eigenen Backstube frisch backen. Mir ist regionale, bodenständige Küche sehr wichtig. Das kommt bei uns auf den Teller: bodenständiges Frühstück mit Twist.

Wir versuchen auch immer Trends mitzunehmen, aktuell gerade vegane Waffeln.  Auch im Sommer bieten wir unsere hausgemachten Limonaden an: Frisch zubereitet, unterschiedliche Sorten mit frischem Tee, Kräutern und Säften. 

… den BeWirt-Faktor: Ich bin gern Gastgeberin, ich dekoriere gern, ich quatsche gern mit Menschen. Und das ist in meine Augen das, was unser Leben lebenswert macht. Begegnungen, Generationen die in unserem Lokal aufeinandertreffen. Das ist mein Highlight und das, was mich erfüllt und glücklich macht. Und ich glaube, dass das auch unsere Gäste sehr schätzen.