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Autor: Stefan Knoll

Meet, greet, eat.

Malediven,  Karibik – und jetzt mitten in Graz: Im LIMING SPOT bringt Andreas europäisch-karibische Fusion-Küche auf die Teller. Ein Lokal, das den Geist von Trinidad & Tobago lebt: „Enjoy life, good food & drinks, meet & greet friends & new people.“

Andreas (Bild li. mit rechter Hand Bevil) über …

… sich: meinen Weg in der Gastronomie habe ich klassisch als Kochlehrling begonnen. Es zog mich früh in die Schweiz, zurück nach Österreich ging’s als Kellner, dann wieder als Koch auf die Malediven. Später durfte ich als Privatkoch auf einer Superyacht zweimal um die Welt reisen, mit einem längeren Stopp in Saint Martin in der Karibik. Nach diesen Jahren kehrte ich nach Graz zurück, war Küchenchef in der Amsel und habe schließlich meinen eigenen Traum verwirklicht – den Liming Spot.

… liming: Der Begriff kommt aus Trinidad & Tobago. Dort bedeutet liming: das Leben genießen, gutes Essen und Drinks, Freunde treffen und neue Menschen kennenlernen. Genau das soll man auch hier im Lokal spüren.

… das Konzept: europäisch-karibische Fusionsküche – bunt, frisch und offen. Ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen, reden, essen und Spaß haben. 

… den BeWirt-Faktor: Warum ich Wirt geworden bin? Ganz ehrlich: Mir fiel nichts Besseres ein. Aber es fühlt sich genau richtig an.

Tasty Bowling

Gesunde Bowls, regionale Zutaten und eine – derzeit noch kleine– Community von Genusssuchenden: Mit TISTOU ist in Graz ein Lokal entstanden, das Nachhaltigkeit, Geschmack und digitale Bequemlichkeit verbindet.

Majd über …

… das Konzept: Der Name Tistou stammt aus einem französischen Kinderbuch, das mir während meiner Recherche in die Hände fiel. Es wurde zum Namensgeber für mein Konzept: ein Lokal, das gesund denkt, saisonal arbeitet und Menschen zusammenbringt.

Bei Tistou gibt es Bowls aus regionalen Zutaten, die nachhaltig produziert werden und sich bequem digital bestellen lassen. Mehr noch: Wir verstehen uns als wachsende Community voller Genussmenschen – #friendsoftistou.

Warum ich das mache? Weil ich gerne mit Menschen zusammenarbeite und Essen für mich ein verbindendes Element ist.

… den Signature Dish: Unser Signature Dish ist die Styrian Beef Bowl: Sie vereint meine neue Heimat Steiermark mit hochwertigen, regionalen Zutaten – gesund, kräftig und voller Geschmack. Darüber hinaus sind unsere Bowls aber überwiegend pflanzenbasiert, ohne Abstriche beim Geschmack. Und das passt auch wieder gut zum Kinderbuch: Tistou  – mit dem grünen Daumen.

Brunch n‘ crunch

Von klein auf im Wirtshaus groß geworden, erfüllt sich Antonia Stangl in Graz ihren Traum: Mit der GRANOLA COMPANY bringt sie amerikanische Brunchkultur, Burger und ein Stück Los-Angeles-Feeling in die Murstadt. Begonnen hat alles mit gerösteten Knuspermüsli in allen möglichen Varianten.

Antonia über …

… sich: Ich heiße Antonia Stangl, bin Unternehmerin aus Graz und ein echtes Wirtshaus-Kind. Meine Eltern führten bereits ein Restaurant, ich habe die HLW Schrödinger besucht und mit einem Lehrabschluss in Küche und Service auch die klassische Ausbildung durchlaufen. Für mich war daher klar: Ich wollte nicht nur in der Gastronomie bleiben – ich wollte mein eigenes Lokal eröffnen.

… das Konzept: Diesen Traum habe ich mir mit der Granola Company erfüllt. Die Idee stand schon lange fest: All Day Brunch und US-amerikanische Küche wie Burger, erweitert um Speisen, die von internationalen Klassikern inspiriert sind. Der Name kam mir während eines Aufenthalts in Los Angeles, wo ich durch Street Research genau die Inspiration fand, die ich gesucht hatte.

… die Küche: Die Granola Company war eines der ersten Lokale in Graz, die amerikanischen Brunch und Burger anboten. Seither probieren wir immer wieder Trends aus, interpretieren Klassiker neu und bringen Vielfalt auf die Karte. Besonders wichtig ist uns, „fleischige“ Rezepte auch in vegetarischen oder veganen Varianten zu denken.

… Signature Dish & Co: Schwer zu sagen, was unser Signature Dish ist – unser Konzept lebt von der Vielfalt. Brunch, Burger, Tacos, Granola: Ich wollte von Anfang an alles anbieten, was Freude macht und Genuss bedeutet.

Ruhepole, handverlesen

Erlesenen Tee, Kuchen, & Frühstück wie bei Oma gibt’s in OMAS TEEKANNE: Seit 2016 wirkt das einzige Teehaus in Graz wie eine kleine Zeitreise in die 50er-Jahre. Antiquitäten, Pastelltöne und liebevoll zusammengetragene Möbelstücke schaffen eine Atmosphäre der Ruhe. Yuno serviert ausgesuchte Tees, hausgemachte Kuchen aus der eigenen Backstube sowie eine bodenständige, regionale Küche mit modernen Akzenten.

Yuno über …

… das Lokal: Seit 2016 betreibe ich in Graz Omas Teekanne – ein Teehaus, das seinen Namen nicht zufällig trägt. Wer hereinkommt, macht eine kleine Zeitreise in die 50er-Jahre: Pastellfarben, skandinavisch-englische Einflüsse und Möbel, die ich über Jahre auf Flohmärkten, bei Antiquitätenhändlern oder online gesammelt habe. Ich liebe es, alten Dingen ein neues Leben zu geben – und so sollte auch das Ambiente sein: vertraut, gemütlich, ein Ort zum Verweilen – eine kleine, behagliche Gegenwelt zum Minimalismus, der 2016 überall im Trend war. 

… das Konzept: „Oma“ steht für die Quintessenz der Gemütlichkeit, da schaut man nicht auf die Uhr, die Zeit vergeht wie im Flug, man wird verwöhnt und bekommt ein extra großes Stück Kuchen. „Teekanne“ erinnert daran, dass wir bis heute das einzige Teehaus in Graz sind. Von Anfang an wollten wir Tee aus seinem angestaubten Image befreien und zeigen, wie vielfältig und modern er sein kann.

… Signature Dish & Co: Signature Dish sind natürlich unsere Tees. Hier haben wir ein ganz breites Angebot um zu zeigen wie bunt & vielfältig die Teewelt ist. Wenn man an die Teekanne denkt, denkt man natürlich automatisch an unsere Kuchen, die wir in unserer eigenen Backstube frisch backen. Mir ist regionale, bodenständige Küche sehr wichtig. Das kommt bei uns auf den Teller: bodenständiges Frühstück mit Twist.

Wir versuchen auch immer Trends mitzunehmen, aktuell gerade vegane Waffeln.  Auch im Sommer bieten wir unsere hausgemachten Limonaden an: Frisch zubereitet, unterschiedliche Sorten mit frischem Tee, Kräutern und Säften. 

… den BeWirt-Faktor: Ich bin gern Gastgeberin, ich dekoriere gern, ich quatsche gern mit Menschen. Und das ist in meine Augen das, was unser Leben lebenswert macht. Begegnungen, Generationen die in unserem Lokal aufeinandertreffen. Das ist mein Highlight und das, was mich erfüllt und glücklich macht. Und ich glaube, dass das auch unsere Gäste sehr schätzen.

Popkultur-Feeling

K-Pop im Ohr, Manga an der Wand und ein Corn Dog in der Hand: Mit GOGI GO hat „Max“ Buyantsog Janyiv in Graz eine Marktlücke gefunden – koreanisches Streetfood, jung, unkompliziert und tasty wie gefüllte Corn Dogs oder Tofu Gimbap Rollen, die es auch in vegan gibt. 

Max über …

…sich: Ich bin Max – offiziell Buyantsog Janyiv –, und nach zehn Jahren Gastro-Erfahrung in Wien als Koch und Restaurantleiter war für mich klar: Irgendwann will ich mein eigenes Lokal aufmachen. In Graz habe ich den perfekten Ort dafür gefunden. Warum ich das mache? Ganz einfach: aus Liebe zu gutem Essen – und weil ich damit Kunst und Kreativität ausleben kann.

… das Konzept: Der Name Gogi Go erzählt schon die halbe Story: „Gogi“ steht für Fleisch oder Grill, „Go“ für das To-Go-Konzept. Aber eigentlich geht’s bei uns um mehr: junges, modernes Essen für junge, moderne Menschen. Das Interior bringt „cute cozyness“ und Manga-Flair zusammen – also ein bisschen Popkultur-Feeling, das man in Graz so noch nicht kennt.

 den Signature Dish: Das ist ganz klar unser Corn Dog. Sündhaft gut, total simpel – und genau die Art von Soulfood, die unser Konzept auf den Punkt bringt.

Sinne schärfen

Von Den Haag, wo schon vor 200 Jahren Gewürze die Stadtluft geschärft haben, bis ins Herz von Graz: Oswald Held bringt mit dem VAN DEN BERG GEWÜRZHAUS auf drei Etagen internationales Flair in die Murmetropole, das mit allen Sinnen erlebt werden kann – unter anderem mit einer Riechkolben-Wiese. Dazu serviert Oswald einen Negroni mit Alpen-Note. 

Oswald über …

… sich: Ich heiße Oswald Held und bin Gründer und Geschäftsführer von Van den Berg Gewürze GmbH. Geboren in Den Haag – einer Stadt, die im 18. und 19. Jahrhundert voll im Duft des internationalen Gewürzhandels stand – war der Weg irgendwie vorgezeichnet: Gewürze sind bei uns Familiengeschichte, ich stamme aus einer Seefahrerfamilie.

Mit zehn Jahren bin ich nach Österreich gekommen, habe in Graz Betriebswirtschaft studiert und einige Jahre für die US-Bank Chase Manhattan gearbeitet. 2017 habe ich Manfred Van den Berg kennengelernt und 2018 gemeinsam Van den Berg Gewürze gegründet. Seit 2020 leite ich die Manufaktur alleine und 2022 habe ich dann auch das Gewürzhaus in Graz eröffnet.

… das Konzept: Wir wollen Genuss-Enthusiasten inspirieren und Teil intensiver kulinarischer Momente sein, in unserem Showroom mit Shop können unsere Kunden und Kundinnen das exklusive Van den Berg Sortiment mit allen Sinnen erleben.

Warum ich das mache? Weil ich hochwertige Gewürze liebe und sie in bester Qualität nach Graz bringen wollte – ganz in der Tradition meiner Herkunft. Gute Gewürze erzählen Geschichten. Und ich wollte, dass diese Geschichten auch in Graz erzählt werden.

… den Signature Dish: Und wenn es um ein Signature Dish geht, dann sind es unsere Gewürzaufstriche – am liebsten kombiniert mit einem Negroni, gemixt aus unserem Apéro Alpin, Wermut Rosso und London Dry Gin. Ein Drink, der Geschichte erzählt und zugleich ein Stück Alpen-Modernität ins Glas bringt.

Fast & fantastico

Marco Urbano bringt mit seiner PIZZERIA LA CORTE ein Stück Italien nach Graz. Hier gibt es Pizza-Schnitten und Panzerotti – quasi gebackene Mini-Calzone–, frisch aus dem Ofen, unkompliziert zum Mitnehmen – perfekt für den schnellen Hunger, aber ohne Abstriche bei Qualität und Geschmack.

Marco über …

… sich: Ich heiße Marco Urbano und betreibe die Pizzeria La Corte an zwei Standorten in Voitsberg und in der Grazer Färbergasse.

… das Konzept: In der Färbergasse machen wir Pizza-Schnitten, die speziell für Graz gedacht sind – schnell, frisch und unkompliziert. Wir sind ein modernes Fast-Casual-Restaurant, wo man mitten im hektischen Stadtalltag eine hochwertige Pizza oder Panzerotti ganz einfach mitnehmen kann.

… den BeWirt-Faktor: Warum ich Wirt geworden bin? Weil ich Menschen gerne mit gutem Essen und einem Stück italienischer Lebensfreude begeistern möchte. Es macht mir Freude, ein Lokal zu führen, das auf Qualität setzt und trotzdem eine entspannte, herzliche Atmosphäre hat.

… den Signature Dish: Und natürlich gibt es auch eine Pizza, die unsere Philosophie perfekt ausdrückt: die Pizza Vieste. Sie stammt ursprünglich aus meiner Heimat und kombiniert frische Zutaten wie Cherrytomaten, Knoblauch, natives Olivenöl und wilden Oregano. Für mich steckt in dieser Pizza alles drin, wofür wir stehen – Einfachheit, Authentizität und echter Geschmack.

Baozie. Bing. Bingo!

Mitten in der Grazer Sporgasse bringt Mary Zhang ein Stück Heimat nach Österreich: ALLEY 28 – ASIAN BISTRO steht für authentische, frische asiatische Küche, stilvolles Ambiente und eine herzliche Gastgeberin, die das Gastronomie-Gen im Blut hat. Und wenn Baozie, Bing und Guotie chinesisch für dich klingt – dann liegst du hier richtig.

Mary über …

… sich: Ich heiße Mary Zhang und bin Betreiberin von Alley 28 – Asian Bistro. Geboren und aufgewachsen in einer Gastronom:innenfamilie, war die Welt der Küche und Gastfreundschaft immer ein selbstverständlicher Teil meines Lebens.

… das Lokal: Unser Lokal trägt seinen Namen aus gutem Grund: „Alley“ bedeutet kleine Gasse – und die Sporgasse, in der wir zuhause sind, ist genau das. Gemeinsam mit der Hausnummer 28 ergab sich so ein Name, der einfach perfekt passt: Alley 28.

… das Konzept: Unser Konzept ist klar: Wir servieren authentische und vorwiegend frische chinesische Speisen in einem stilvollen, gemütlichen Ambiente. Dabei geht es uns nicht nur um Geschmack, sondern auch um das Erlebnis, das unsere Gäste mitnehmen.

… den BeWirt-Faktor: Warum ich Wirtin geworden bin? Weil es für mich selbstverständlich ist – ich bin in der Gastronomie groß geworden und finde Freude daran, Menschen durch gutes Essen und herzliche Bewirtung glücklich zu machen.

… den Signature Dish: Das ist unsere Mix Plate: eine Kombination aus hausgemachten Baozi – luftige, gedämpfte Teigtaschen mit herzhafter Füllung, Bing – knusprige, gefüllte Fladen nach traditionellem Rezept, und Guotie – goldbraun gebratene Dumplings, außen kross und innen saftig. Diese Spezialitäten stehen sinnbildlich für das, was wir tun – traditionelle chinesische Gerichte mit Liebe, Qualität und Handarbeit auf den Teller bringen.

Sahnehäubchen

Julia und Ivo Turner führen in Graz und Stattegg ihr gemeinsames Herzensprojekt: TURNERS CAFÉ. Hier treffen echter Kaffeegenuss und liebevoll hausgemachte Mehlspeisen aufeinander. Familiäre Gastfreundschaft ist das Sahnehäubchen auf einem Konzept, das eine Ort zum Wohlfühlen und Verweilen schafft.

Julia über …

… sich: Mein Name ist Julia Turner, ich bin Mama von zwei Kindern und seit knapp fünf Jahren Unternehmerin. Gemeinsam mit meinem Mann Ivo, seit zwei Jahren Konditormeister, eröffneten wir unser erstes Café in Stattegg – ein Herzensprojekt, das mitten in einer bewegten Zeit entstand. Seit dem Frühjahr 2024 haben wir einen zweiten Standort am Karmeliterplatz im Herzen von Graz.

Nach meiner Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin bei Marriott in Wien zog es mich zunächst an die Universität, wo ich Sprachwissenschaften studierte. Als unser zweiter Sohn unterwegs war, eröffneten wir unser Café in Stattegg – mitten in einer bewegten Zeit. Nach den Lockdowns stieg Ivo in das Unternehmen ein und entdeckte seine Leidenschaft für das Konditorhandwerk. Seitdem wachsen wir gemeinsam mit unseren Aufgaben und richten den Fokus immer stärker auf das, was uns besonders macht: echte Gastfreundschaft, ausgezeichneter Kaffee und mit viel Liebe gemachte Mehlspeisen aus eigener Produktion.

… das Turners: Wir haben lange nach dem richtigen Namen gesucht, doch am Ende blieb das Einfachste und Persönlichste übrig: Turners Café. Unser Konzept ist klar – wir bieten erstklassigen Kaffee, köstliche Frühstücksangebote und hausgemachte Mehlspeisen. Gemeinsam mit lokalen Partnern setzen wir auf hohe Qualität und herzlichen Service, um unseren Gästen eine wohltuende Auszeit in gemütlichem Ambiente zu schenken.

… (k)einen Signature Dish: Einen Signature Dish haben wir noch nicht. Doch unsere Gäste sind sich einig: Unsere Mehlspeisen sind die wahren Highlights! Besonders unsere Schoko-Kaffeecremetorte sticht hervor – sie vereint feinsten Kaffee mit edler Schokolade und wird mit viel Liebe zum Detail von Hand gefertigt. Wenn wir ein Signature Dish hätten, wäre es wohl genau diese Torte.

Hipp? Hipp. Hurra!

Zwischen neapolitanischem Barista-Kaffee, japanischem Matcha und süßen Croissant-Kreationen etabliert sich in der Wiener Burggasse ein Treffpunkt für die junge Szene. Im RAFAS zeigt sich, wie aus einem Kindheitstraum ein hippes Kaffeehaus wurde – voller kreativer Ideen und einer besonderen Symbolik im Namen.

Fatih über …

… sich: Ich heiße Fatih und betreibe gemeinsam mit meiner Schwester Reyhan und meinem Schwager Ferhat das RAFAS. Schon als Kinder hatten wir den Wunsch, einmal ein eigenes Kaffeehaus zu eröffnen. Heute ist dieser Traum Wirklichkeit. Wir sind ein kleines Team, in dem jeder alles macht – ich kümmere mich um die Zahlen, Reyhan um das Marketing, und Ferhat packt überall mit an.

… Kaffee: Warum Kaffee? Ganz einfach: Kaffee verbindet Menschen seit Generationen. Diese Idee wollten wir in unserem Lokal spürbar machen. Auf unserer Wall of Fame stellen wir Becher aus, auf denen sich unsere Gäste verewigen können. So entsteht eine Sammlung voller Erinnerungen und Begegnungen.

… die Produkte: Unser Kaffee ist der neapolitanische Passalacqua – ein klassischer Barista-Kaffee mit 70 Prozent Robusta- und 30 Prozent Arabica-Sorten. Er hat einen kräftigen, vollen Geschmack, den einfach alle lieben. Neben Espresso & Co. servieren wir aber auch trendige Matcha-Varianten wie den Ice Matcha Strawberry Kokos Latte. Den Matcha beziehen wir direkt aus Japan, und er passt perfekt zu unseren süßen Snacks: gefüllte Croissants mit Toppings, darunter Kadayif, Erdbeer-Schoko-Becher oder vegane Alternativen. Und ein kleiner Spoiler: Ab Winter bringen wir ein Getränk auf Milchbasis aus dem türkisch-arabischen Raum nach Wien – etwas, das es hierzulande so noch nicht gibt.

… eine kulinarisch Reise: Auch unser Name erzählt eine Geschichte. RAFAS setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Reyhan, mir (Fatih), meinem Schwager Ferhat und meinem Neffen EliaS zusammen – die A’s teilen wir uns alle. Rückwärts gelesen ergibt sich daraus Safar, arabisch für „Reise“. Genau das verkörpert unser Kaffeehaus: eine kulinarische Reise, die Menschen verbindet.

Delhi Deli in Lend

INDIGO: In Graz war Wolfgang jahrelang Chefscout für Gusto Guerilla und hat immer wieder tolle Lokale für unsere Touren aufgestellt. Als Wirtshauskind war er dabei immer nahe bei den GastronomInnen. Jetzt ist er sesshaft geworden. Am Lendplatz. Mit Indigo – einem kleinen Marktstand, der zwei Küchen zusammenbringt: die indische und die steirische.

Mit einem Team, das der Indien-Kenner teils über Gusto Guerilla kennengelernt hat. Die Kulinarik: keine Show, kein Fusion-Overkill. Einfach gutes Essen und gute Getränke – an einem der schönsten Spots von Graz. 

Wolfgang über …

… sich: Ich war praktisch schon immer Entrepreneur, habe mich bald auf österreichisch-indische Projekte konzentriert und meine Frau in Indien kennengelernt. Was ich nicht gemacht habe war Gastro – die blieb bislang dem Rest meiner Herkunftsfamilie vorbehalten. Doch die Faszination für funktionierende Abläufe und tolle Produkte, die den Wohlfühlfaktor eines Lokals bestimmen, hat mich nie losgelassen.

Als ich die Chance hatte, einen Marktstand in Toplage am Lendplatz zu übernehmen, musste ich einfach zuschlagen. 

… das Konzept: Die Idee war von Anfang an klar: Wir wollen eine Küche machen, die Indien und die Steiermark verbindet. Indische Küche bringt die Gewürze, das Feuer, das Spiel mit Konsistenzen. Steirische Küche bringt die Produkte, das Handwerk, das Bodenständige. Wenn man beides ernst nimmt, passiert ganz von selbst etwas Neues.

… die Küche: Unsere Produkte sind indisch beeinflusst, die Zutaten stammen ausschließlich aus der Region. Zum Frühstück gibt’s beispielsweise Bombay-style Breakfast mit  Bun Maska – Milchbrötchen mit Rosinen von der Hofbäckerei Edegger-Tax. Oder herzhaftes Masala Omelette auf Brot. Als Tagesgericht haben wir indische Currys oder fluffige Tandoori-Brote mit verschiedenen vegetarischen Füllungen und saisonalen Chutneys oder Dips. Als Drinks bieten wir steirische oder indische Bio-Mocktails, frsich gemachtes Mango-Lassi, handverlesene Weine aus der Region, steirisches Bier oder indisches Pale Ale. Und unser Indischer Bio-Arabica ist in der Steiermark geröstet. 

… das Team:  Tushar bringt die Erfahrung in der indischen Küche und ein gutes Gespür für Geschmack. Und ohne meine Frau wäre ich in dem ganzen Chaos aus Genehmigungen, Equipment und Eröffnungsstress untergegangen. Und dass gibt es noch viele andere helfende Hände, ohne die das Indigo nicht Wirklichkeit geworden wäre.

Ein besonderer Dank geht an Klaus und Tina vom Bethlehem, die uns nicht nur diesen Platz am Markt ermöglicht haben, sondern auch früh an die Idee geglaubt haben.

Socialità al banco

LA PANINOTECA: Venedig oder Rom am Abend, das sind Aperitivo, Antipasti und Socialità al banco, ungezwungenes Socializing an der Theke. Erstaunlich, dass es so lange gedauert hat, bis dieses so simple wie geniale Konzept in Wien Fuß gefasst hat. Aber jetzt ist es ja da!

Panini, Antipasti und Aperitivo wie in Rom – serviert von zwei Freunden, die ihre Liebe zu Italien und zum Handwerk in einem kleinen Lokal auf der Kaiserstraße verwirklicht haben. La Paninoteca ist mehr als ein To-Go-Konzept: ein Ort zum Bleiben, Teilen und Genießen.

Christoph und Florian über …

… sich: Wir sind Christoph und Florian und kennen uns aus der Tourismusschule Modul. 2024 haben wir unseren Traum vom eigenen Lokal verwirklicht: La Paninoteca im 7. Bezirk.

Schon vor der Matura war für uns klar, dass wir selbstständig arbeiten wollen. Mich – Christoph – hat es oft nach Rom gezogen, auch weil meine Freundin von dort stammt. Rom ist für mich nicht nur eine Stadt, sondern ein Gefühl: Abends durch die Altstadt spazieren, ein Aperitivo, ein Panino, gute Gespräche in kleinen, unkomplizierten Lokalen. Genau dieses Lebensgefühl wollten wir nach Wien bringen

… das Lokal: Flo ist der Pragmatiker von uns beiden – er hat das Lokal auf willhaben entdeckt. Anfangs war es eher ein Gedankenspiel, aber dann wurde es schnell konkret. Wir haben das Lokal in der Kaiserstraße übernommen und in vier Monaten komplett selbst renoviert – mit Bohrmaschine, Schleifgerät und viel Schweiß. Unsere Freundinnen waren von Anfang an mit dabei: beim Konzept und  beim Testen der Rezepte.

… die Lieferanten: Besonders wertvoll war die Unterstützung meiner (Christophs) Freundin – sie ist Italienerin, ihr Vater ist Gastronom, und über ihn kamen wir an unsere ersten Lieferanten. Heute beziehen wir viele unserer Produkte direkt aus Italien. Wenn wir sagen, wir machen authentische italienische Panini, dann meinen wir das auch so.

… Panini & Co: Der Name ist Programm: La Paninoteca – ein Ort für richtig gute Panini. Acht Sorten stehen fix auf unserer Karte, zwei davon vegetarisch. Unsere Zutaten: ausgewählter Käse, feiner Schinken, Eingelegtes aus Italien. Keine Showküche, sondern authentische Produkte in Top-qualität, direkt aus Italien.

Außerdem gibt’s Antipasti-Platten, gute Weine und alles, was einen gelungenen Aperitivo ausmacht. Ursprünglich als schnelles Mittagskonzept gedacht, hat sich unser Lokal schnell zum beliebten Treffpunkt für den Abend entwickelt – für Afterwork, Dates oder Abende mit Freund:innen.

… die Qualität: Bei italienischer Küche geht’s nicht um komplizierte Techniken, sondern um die Qualität der Zutaten. Ein guter Käse, ein luftgetrockneter Prosciutto, eingelegtes Gemüse – das reicht oft schon. Genau das leben wir in der Paninoteca: wenige, sorgfältig ausgewählte Produkte, die in ihrer Kombination überzeugen. Direkt aus Italien, ehrlich zubereitet, mit Respekt vor dem, was gut ist.

… die Gäste: Unsere Gäste sind zwischen 20 und 60, bunt gemischt – und nicht selten italienisch. Für private Feiern bieten wir einen eigenen Bereich an, ab 30 Personen kann man sogar das ganze Lokal mieten – samt eigener Musik und Wohnzimmeratmosphäre.

Am meisten freut uns, wenn Leute wiederkommen. Denn genau das wollen wir sein: ein Ort, an den man gerne zurückkehrt – wegen der Panini, wegen der Stimmung, wegen des Gefühls, für einen Moment in Rom zu sein.